750 Dollar Lösegeld für Hacker

Peinliche Polizei-Panne.

750 Dollar Lösegeld für Hacker: Peinliche Polizei-Panne.
Eigentlich ist es die Aufgabe der Polizei einen Kriminellen zu verhaften und ihn nicht noch zu bezahlen. In den USA jedoch zahlte die Polizei einem Hacker nun 750 Dollar. Dies tat sie aber nicht, weil der Hacker eine gravierende Sicherheitslücke entdeckte, sondern weil die Polizisten es einfach nicht mehr schafften, auf wichtige Dokumente zuzugreifen. Peinlich, peinlich…
Eigentlich sollte doch jeder Computer-Nutzer wissen, dass man E-Mails von unbekannten Absendern lieber nicht öffnen sollte. Ein Beamter im Swansea Police Department in Massachusetts allerdings schien im EDV-Unterricht gepennt zu haben und öffnete nicht nur eine unbekannte E-Mail, sondern auch noch gleich den Anhang mit dazu - und schon war der komplette Polizei-Server in Swansea mit einem Virus infiziert.

Der sogenannte CrypoLocker-Virus informierte die Polizei über ein Pop-Up Fenster darüber, dass nun zahlreiche ihrer Daten verschlüsselt wurden. Die einzige Möglichkeit die Daten jetzt noch zu retten sei, einen Deaktivierungsschlüssel zu erwerben, welcher rund 750 Dollar in BitCoins kosten würde. Ansonsten würden die Daten nach einer gewissen Zeit zerstört werden. Da auch die Computer-Experten vor Ort keine Lösung für das Problem finden konnten, entschlossen sie sich dazu, das Geld zu zahlen. So konnte die Polizei wieder auf ihre Daten zugreifen und die Hacker waren um 750 Dollar reicher.

Ab sofort werden die Beamten wohl zwei Mal überlegen, bevor sie eine unbekannte E-Mail öffnen.



Quelle: Boston.com
Bad Man Production  via Shutterstock

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