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Abartig: Hautritzen ist jetzt in

Cuttings sind der neuste Trend in der Tattoo-Szene.

Achtung! Dieser Trend ist nichts für schwache Nerven! Wenn dir Tattoos und herkömmliche Body Modifications zu langweilig sind und du auf der Suche nach dem neusten Schrei in der Tattoo-Szene bist, dann sind Cuttings genau das Richtige für dich. Dieser Trend geht nicht nur unter die Haut, die Haut wird hier einfach gleich entfernt.

Ziernarbe hört sich ja eigentlich ganz niedlich an, aber was hinter den sogenannten Cuttings, oder auch Scarifications, steht, das ist wirklich nur etwas für Hartgesottene. Wem schnell schlecht wird, der sollte jetzt lieber ganz schnell weggucken.

 

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Inzwischen bieten in Deutschland immer mehr Tattoo-Studios Leuten die Gelegenheit, sich ihr Traummotiv mit dem Skalpell statt der Tattoo-Nadel im eigenen Fleisch verewigen zu lassen. Bei dieser Technik werden kleine Stücke aus der Haut ausgeschnitten, die sich dann zu einem Bild zusammenfügen sollen.

Vorher ein bisschen Betäubungssalbe oder -gel drauf und schon wird drauflos geschnippelt. Soll aber gar nicht so wehtun, heißt es unter Kennern. In manchen Fällen scheint so ein Narbentattoo sogar weniger schmerzhaft zu sein, als ein reguläres Tattoo. Ob das wirklich stimmt, darüber lässt sich wohl, je nach Schmerzgrenze, streiten. Und wem das alleine nicht reicht, der kann sich sein Cutting übrigens auch noch einfärben lassen.

 

A photo posted by Malcolm Brown (@lordnikonx) on


Wenn du jetzt darüber nachdenkst, dir den Namen der Liebsten auf deinem Hintern verewigen zu lassen, dann solltest du dir dein Tattoo-Studio gut aussuchen. Nur ein sauberes Tattoo-Studio ist ein gutes Tattoo-Studio, vor allem bei Cuttings! Wenn es da nicht hygienisch zugeht, könnten ganz schön fiese Infektionen das Edresultat sein. Hepatitis inklusve.

Screenshot: valoniatattoos/YouTube 


 

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