Abartig und einfach nur grausam: In China gibt es Schlüsselanhänger mit lebenden Tieren
Wann hört der Wahnsinn endlich auf?

Es klingt wie ein schlechter Scherz, ein ganz schlechter Scherz. Aber leider ist es grausame Realität: In China werden Schlüsselanhänger mit lebenden Tieren verkauft.
Auch wenn es keine wirklich neue Tatsache ist, ist es dafür umso erschreckender, was ein Reporter-Team des malaysischen Magazins The Star Online auf einem Markt in den Straßen der chinesischen Küstenstadt Xiamen am ostindischen Meer fand: Schlüsselanhänger mit lebenden Tieren.
Die Auswahl ist groß: Kleine Salamander, Fische oder Schildkröten werden in winzige Plastikbeutel gepackt. Darin befindet sich mit Sauerstoff angereichertes, fluoreszierendes Wasser, das in allen nur erdenklichen Neonfarben gefärbt wird und ein Nahrungspellet, damit die armen Tiere noch eine Weile wacker ihr tristes Dasein fristen können. Das lebende Accessoires kostet rund 2,50 Euro. Krank.
Die luftdicht verschweißte „Lebendverpackung“ wird im Laufe der kurzen Lebensdauer zur toxischen Brühe, denn Stoffwechselendprodukte sammeln sich ungehindert an. Und so verenden die Tiere kläglich in ihren eigenen Ausscheidungen schwimmend.
Trotz zahlreicher Online-Petitionen, wie etwa auf Change.org, die ein Verbot dieses grausamen Accessoires fordern, scheint die Nachfrage weiterhin das Angebot zu bestimmen … einfach nur traurig!
Foto: Screenshot via YouTube/The Star Online








