Achtung: Facebook darf Profilbilder für Werbung nutzen

Ärger um neue Dateschutzrichtlinien.

Achtung: Facebook darf Profilbilder für Werbung nutzen: Ärger um neue Dateschutzrichtlinien.
Obwohl Facebook mit mehr als einer Milliarde Usern das größte soziale Netzwerk der Welt ist, macht der Konzern immer wieder mit mangelhaftem Datenschutz auf sich aufmerksam. Zum 5. September soll nun eine neue Regelung in Kraft treten, die dem Network erlaubt, Profilfotos und persönliche Daten ohne Zustimmung für Werbezwecke zu nutzen.
Dieses Vorhaben geht selbst den Datenschützern in den USA zu weit. In den neuenDatenschutzrichtlinien von Facebook heißt es:

„Solltest du jünger als achtzehn (18) Jahre alt sein bzw. gemäß einer anderen gesetzlichen Altersgrenze als minderjährig gelten, versicherst du, dass mindestens ein Elternteil bzw. Erziehungsberechtigter den Bedingungen dieses Abschnitts (sowie der Verwendung deines Namens, Profilbildes, deiner Inhalte und Informationen) in deinem Namen zugestimmt hat.“

Doch was hat dies zu bedeuten? Mit dieser neuen Bestimmung nimmt sich Facebook das Recht heraus, private Daten von minderjährigen Usern ohne vorherige Erlaubnis für Werbezwecke zu verwenden. Während volljährige User dieser Bedienung durch Änderung ihrer Einstellungen widersprechen können, ist dies für User unter 18 Jahren nicht möglich. Facebook gibt in den neuen Datenschutzrichtlinien an, dass jeder User durch Anmeldung und Nutzung von Facebook dem Konzern die Erlaubnis erteilt, seine persönlichen Daten für Werbezwecke zu verwenden.

Darüber hinaus erlaubt sich das soziale Netzwerk ebenfalls, „bezahlte Dienstleistungen und Kommunikationen möglicherweise nicht immer als solche kennzeichnen“ zu müssen. Dies bedeutet, dass Werbung nicht mehr als solche kenntlich gemacht werden muss. Es könnte also passieren, dass ein werblich empfohlener Beitrag nicht als solches erkennbar ist und eure Freunde nicht erkennen können, ob ein Post von euch ist oder eine Werbeschaltung. Diese neue Regelung tritt nach 30 Tagen für alle User in Kraft. Wer sich vor dem Missbrauch seiner Daten für Werbung schützen will, der sollte seine Einstellungen im Bereich „Werbeanzeigen“ überprüfen.

Quelle: Spiegel.de
Bildquelle/Flickr imjustcreative screenshot

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