Achtung: Hacker Angriff via Facebook

Trojaner spioniert Passwörter aus

Achtung: Hacker Angriff via Facebook: Trojaner spioniert Passwörter aus
Neuer Hacker-Angriff: Ein getarnter Trojaner spioniert via Facebook und E-Mail Passwörter aus. Wir sagen euch, wie ihr euch schützt.
Jeder weiß: Man sollte keine Nachrichten von unbekannten Nummern und Kontakten öffnen. Aber damit, dass sich Trojaner- Angriffe hinter angeblichen Facebook-Nachrichten und Emails von Freunden verstecken, hätte wohl kaum jemand gerechnet. Dementsprechend ist auch die Zahl der Betroffenen hoch. Schon mehr als 800.000 Nutzer sollen von dem Hacker-Angriff betroffen sein.

Die Hacker machen sich das Vertrauen der User zu Nutze und senden ihnen per Nachricht oder Mail einen Link, der zu einem Video führt, auf dem angeblich auch der Betroffene zu sehen ist. Wird der Link angeklickt, landet der Nutzer auf einer Seite mit einem Videofenster. Um sich das besagte Video anschauen zu können, müsse zuerst ein Browser-Plug-In installiert werden, fordert die Webpage. 

Installiert der Ahnungslose aber das besagte Plug-In, tappt er in die Falle. Der User lädt nämlich nichts anders als einSpionagetool auf seinen Computer und eröffnet den Hackern damit freien Eintritt zu all seinen Passwörtern, zu E-Mail-Konten und zu Facebook- und Twitter-Accounts. Die mitgelesenen Daten werden anschließend zur Weiterverbreitung des Trojaners verwendet.

Der Virus verbreitet sich mit etwa 40.000 Angriffen pro Stunde, erklärt der Sicherheitsexperte Carlo De Micheli. Betroffen seien jedoch „nur“ Nutzer von Mozilla Firefox und Chrome.

Aber was, tun wenn es schon zu spät ist? 
Ist der Betroffene einmal in die Falle getappt, wird es schwierig, den Virus wieder zu entfernen. Dieser hat nämlich nicht nur Zugriff auf die Browser-Einstellungen, sondern blockiert auch Seiten bekannter Anti-Viren-Programme. Am besten ladet ihr mit einem anderen Browser, wie Internet Explorer oder Safari, ein Anti-Virus-Programm herunter. Dabei solltet ihr aber auf gute Antiviren Softwares wie beispielsweise Kasperky zurückgreifen. Ganz wichtig ist es, danach eure gespeicherten Passwörter zu ändern, damit die Hacker keinen Zugriff mehr auf eure Konten haben.


Bildquelle/Flickr devdsp
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