Themen: label, Fritz, Kalkbrenner, featuring, Kowalski

Alexander Kowalski

Das Ganze hat den Flair eines Spielerwechsels aus der Bundesliga in einen europäischen Top-Club (Ähnlichkeiten mit Michael Ballack sind rein zufällig): Hier wird der große Wurf versucht, der internationale Durchbruch Richtung Global Underground anvisiert. Changes ist ein mehr als solider, nicht mehr kanzler-, doch immer noch amtlicher erster Schritt in diese Richtung. Nun gilt es, sich zu bewähren. Bei der starkten Konkurrenz.

tracklist
01. she‘s worth it / album mix / featuring joris voorn
02. so pure
03. can‘t hold me back / album mix / featuring funk d‘void & fritz kalkbrenner
04. start chasing featuring barca baxant
05. house of hell feat. kahn
06. my truth
07. changes featuring fritz kalkbrenner
08. what u gonna do featuring lennart salomon
09. the path to zero
10. your affection feat.steve warp

www.alexanderkowalski.de

Kowalski hat für sein viertes Album das Label gewechselt: Mit dem neuen Partner PIAS, der das Label Different gründete, fand sich für den Berliner der ideale Partner, um seinem Sound einen melodiöseren Charakter zu geben. Dafür wäre im kleinen Kanzleramt wohl ein poppiger Dachausbau nötig gewesen, wie es ja andere Labels wie Kompakt (mit Kompakt Pop) oder Trapez (mit einigen Releases der My Best Friend-Reihe) getan haben.
Aber das internationale Branding PIAS scheint auch eine internationalere Rezeption ermöglichen zu können. Internationalen Sound liefert Kowalski auf zehn Tracks allemal: Die immer noch schnurgeraden Basslines, der Drive und die oldschool-technoiden Elemente werden mit zahlreichen Gesangseinlagen und Beiträgen von Gastmusikern angereichert: Top-Acts wie Joris Voorn, Funk D´Void und der New Yorker Khan sind hier zu finden, und einen Namen sollte man sich auch schon mal merken: Fritz Kalkbrenner, Bruder des BPitch-Neotrancers Paul Kalkbrenner (Paul und Fritz, das ist doch nett!), der die Vocals zu Can´t Hold Me Back beisteuert. Von Alexander Kowalski kennen wir den typischen, sehr geradlinigen Techno, den das bisherige Label Kanzleramt ja insgesamt auszeichet. Schnell, hart, bisweilen einförmig, manchmal fast etwas eintönig. Peaksound für den Club.  Changes. Mit diesem Albumtitel legt man sich natürlich die Messlatte selbst hoch. Kann ja erstmal nicht schaden.

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