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Ananassaft & Co.: Wie sich die Ernährung auf den Geschmack des Spermas auswirkt
Damit hast du sicher nicht gerechnet!

Am Thema Oralsex scheiden sich die Geister: Viele Frauen finden schon allein den Gedanken Sperma zu schlucken ekelhaft. Im Internet kursieren daher allerlei Tipps, mit welchen Lebensmitteln man(n) angeblich den Geschmack des männlichen Ejakulats positiv beeinflussen kann.
Die Konsistenz von Sperma lädt nicht gerade zum Verzehr ein, da wäre es doch schön, wenn wenigstens der Geschmack stimmt. Neben ganzen Anleitungen für eine Ernährungsumstellung, findet man sogar Pillen, die versprechen, dass sie Ejakulat in leckeres Apfelsekret verwandeln. Dieses positive Ergebnis bleibt aber wohl eher Wunschdenken.
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Eine der bekanntesten „Wunderwaffen“ soll Ananassaft sein, der dem Sperma angeblich eine angenehm süßliche Note verleiht. Der medizinische Sprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V., Dr. Wolfgang Bühmann, räumt jedoch mit den Mythen auf: „Essen kann Sperma geschmacklich nicht beeinflussen.“ Das liegt daran, dass der Stoffwechsel Flüssigkeiten und Nahrungsmittel verdaut und die Organe sie dann chemisch aufbereiten.
Allerdings sagt der Urologe, dass das männliche Ejakulat ein moschusartiges Kastanien-Aroma haben soll. Wer dennoch das Sperma so schmackhaft wie möglich produzieren möchte, sollte viel Wasser trinken, um Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen - generell ist eine gesunde Ernährung förderlich. Negative Auswirkungen können hingegen Alkohol, Koffein und Nikotin verursachen.
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