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Apple im Visier: Top5-Macken

Verblasst der Ruf der Kultmarke?

Apple gilt bekanntlich als Kultmarke. Aber der Ruf der unantastbaren Firma scheint zu verblassen. Kaum neue Technik-Sensationen, überteuerte Produkte und abgekapselte Systeme sorgen für immer mehr Aufreger. Fünf der wohl Größten gibt es hier.

Unbezahlbar.
Mit Apple ist es wie mit Designer-Klamotten: Wer sie besitzen möchte, muss sein Taschengeld zusammen kratzen, um auch ein bisschen Apple-Luxus genießen zu dürfen. Andere Hersteller haben hinsichtlich Smartphone- und Tablet-Modellen deutlich aufgeholt, sind aber viel billiger.

Apple macht sein eigenes Ding.
Wer ein Apple-Produkt besitzt, ist mit dem Problem nur zu gut vertraut: Die Kompatibilität zu anderen Geräten ist nicht gegeben und selbst innerhalb eigener Reihen stößt man manchmal auf ärgerliche Hindernisse. An Musik- und Medienverwaltungsdiensten wie iTunes vorbeizukommen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Die Software frisst außerdem enorm viel Speicher. Apple will sein eigenes Ding machen und so gibt es auch keinen Flash-Player, was die Nutzung einiger Internetseiten besonders "amüsant" macht.

Marketingstrategie: Inszenierung pur.
Für Geheimniskrämerei und Inszenierungen war Apple schon immer bekannt. Besonders wenn es um die Vorstellung neuer Produkte geht, läuft der Apple-Hype auf Hochtouren. Apple-Hasser und -Fans liefern sich heftige Debatten und pushen damit die Apple-Welle nach ganz oben.

Die Apple-Arroganz.
Apple und Arroganz passten schon immer gut zusammen. Vor allem nach dem Apple Samsung-Produkte verbieten lassen wollte, da sie den eigenen angeblich zu ähnlich wären. Dabei lässt sich Apple auch gerne von anderen inspirieren. Der iPod sieht dem Taschenradio T3 von Braun zumindest verblüffend ähnlich.

Chinaprodukt Apple.
"Assembled in China. Design in Carlifornia." Auch Apple-Produkte werden meist in China produziert. Aber besonders Apples Zulieferer, wie Foxconn geraten ins Visier mehrerer Hilfsorganisationen. Die Arbeitsbedingungen sind fern ab von Gut und Böse und gleichen mehr einer Ausbeutung von Arbeitskräften. In Dokumentationen über Apples katastrophale Arbeitsbedingungen trauen sich Arbeiter nicht ihr Gesicht zu zeigen, aus Angst unter den Folgen zu leiden. Der Begriff "iSlave" für Apple wird in China vermutlich nicht zu Unrecht immer populärer.

Befindet sich Apple also tatsächlich auf dem absteigenden Ast? Oder sind all diese Dinge hinnehmbar für ein Apple-Produkt?



Bildquelle/Flickr bangdoll@flickr GDS-Productions

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