Themen: Düsseldorf, Festival, Approximation Festival
Approximation Festival 2013
Neue experimentelle Musik in Düsseldorf.

Das Approximation Festival hatte sein Debüt im Jahre 2005. Seitdem hat sich das kleine Festival, welches anfangs mit improvisierten Klavierstücken stücken bestach, ganz schön gemausert.
Mittlerweile ist es eines der ganz besonderen Veranstaltungen geworden, dass experimenteller und wie Thilo Schölpen – einer der Künstler der ersten Stunde – sagt, „illustrativer, popartiger Musik“ eine Nische bietet.
Musik wird hier als universelle Kunst verstanden, beispielsweise wird hier auch live Musik zu Stummfilmen gespielt. Beim Approximation ist alles etwas anders. Hier werden auch gerne mal Alltagsgegenstände zu Instrumenten umfunktioniert, vom einen Genre in ein ganz anderes gewechselt, oder verschiedene Stilrichtungen miteinander vermischt.
Genauso offen wie die Stilrichtungen sind auch die Veranstaltungsorte des Festivals. Während vom 27. bis zum 30. November die Künstler im Salon des Amateurs auftreten, findet die Vertonung des Stummfilms von Simon James Phillips am 26. November in der Filmwerkstatt Düsseldorf statt.
Ein anderer Aspekt, der das Approximation Festival sehr zeitgemäß macht, ist die Verbindung von Musik und Technologie. Beispielsweise will der Künstler Winfried Ritsch dieses Jahr auf einer Art Roboter-Klavier spielen. Man darf gespannt sein. Was auch immer man davon halten mag, das Approximation Festival ist jedenfalls eines der interessantesten Musikveranstaltungen, die derzeit geboten werden.
Bildquelle: flickr.com / mac steve








