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Aus diesem grausamen Grund rauchen schwangere Teenies

Wie krank kann man eigentlich sein?

Quelle: prudkov / shutterstock.com

Es stinkt, kann Krebs verursachen und ist sau teuer. Das hält viele selbstverständlich trotzdem nicht davon ab, den Großteil des Tages hinter einer blauen Dunstwolke zu verschwinden. Ob man sich für oder gegen die Nikotinsucht entscheidet, muss aber jeder selbst wissen. Völlig hilflos dagegen sind ungeborene Babys, die im Bauch allem ausgeliefert sind, was ihre Mutter konsumiert. Diesen Umstand nutzen schwangere Teenies in Australien jetzt angeblich, um wirklich Schreckliches zu bezwecken.

Australische Anthropologen berichten jetzt von einem vermeintlichen Trend, der sich unter werdenden Teenie-Müttern ausbreitet. Diesen haben sie in einer zehnjährigen Raucherstudie entdeckt.

Sie greifen absichtlich zur Zigarette, (selbst wenn sie vorher Nichtraucherinnen waren) um das Gewicht ihrer Ungeborenen zu beeinflussen. Der Grund: Statistiken sagen, dass Babys von rauchenden Frauen rund 200 Gramm leichter zur Welt kommen. Viele Mädchen hatten diese Warnung auch auf den Verpackungen der Zigaretten gelesen. 

Aus Angst vor der schmerzhaften Geburt, vor allem weil die Körper der jungen Mädels selbst noch nicht ganz ausgewachsen sind, fangen sie an zu Qualmen. Die Anthropologin Simone Dennis erklärte gegenüber dem australischen Daily Telegraph:

„Sie hatten Angst, weil sie zierlich sind. Das Schlimmste, was ihnen passieren konnte, war ein großes Baby zu bekommen“.

Jepp, und aus diesem Grund macht es auch Sinn, mit einer Schwangerschaft zu warten, bis der Körper bereit für diese neunmonatigen Ausnahmezustand ist. Natürlich kann man solche Dinge manchmal nicht planen – aber wenn es dann passiert, ist Rauchen mit Sicherheit keine Option, um die schmerzhafte Geburt erträglicher zu machen.

Das Nikotin hat natürlich auch noch eine Menge anderer Nebenwirkungen für das Baby: Es kann zur Fehlgeburt oder körperliche Fehlbildungen kommen, außerdem kommt das Kind mit einem erhöhten Asthmarisiko zur Welt. 

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