Thema: Love

Aus für Romantiker: Werden nun alle Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke entfernt?

Bis dass der Rost uns scheidet!

Quelle: Bjoern Wylezich via Shutterstock.com

Der Kölner Dom ist DAS unumstrittene Wahrzeichen der Rheinmetropole. Doch genau wie die ehrwürdige Kathedrale, gehört noch ein weiteres Bauwerk untrennbar zum Stadtbild dazu: Die Hohenzollernbrücke. Die wuchtige Eisenbahnbrücke verbindet die linksrheinischen und rechtsrheinischen Teile Kölns miteinander und gilt zudem als Nadelöhr des deutschen und europäischen Zugverkehrs. Doch nicht etwa die vier Reiterstandbilder preußischer Könige und deutscher Kaiser der Hohenzollern-Familie machen den Flußübergang zum beliebten Fotomotiv, sondern die zahllosen Liebesschlösser.

Seit Jahren kommen immer mehr der scheinbar ewigen Liebesbekundungen dazu. Die genaue Anzahl ist nicht bekannt„Wir schätzen, dass die angebrachten Schlösser mittlerweile ein Gewicht von 40 bis 45 Tonnen haben“, so ein Sprecher der Bahn in Düsseldorf im Gespräch mit der Kölnischen Rundschau.

 

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Dabei ist es gar nicht das enorme Gewicht, das jetzt zu einer radikalen Entscheidung führte. „Das Gewicht ist nicht das Problem. Aber der Korrosionsschutz des Zauns muss erneuert werden“, so der Sprecher der Bahn.  Durch das Vorbeifahren der Züge entstehen immer wieder Vibrationen, die die Schlösser in Bewegung bringen und dabei Schäden am Rostschutz des Zaunes verursachen können.

 

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Nachdem zunächst davon die Rede war, dass alle Liebesschlösser komplett entfernt werden sollen, rudert die Bahn nun zurück. "Es gibt keine Pläne, die Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke in den nächsten Jahren zu entfernen", heißt es in einer Pressemitteilung, wie der Kölner Stadtanzeiger schreibt. Damit widerspricht sich die Bahn zwar selbst, doch die Besitzer der unzähligen Schlösser dürfte dieses Dementi sicher freuen. Dass die Zäune aus Sicherheitsgründen – irgendwann – einen neuen Korrosionsschutz brauchen, steht jedenfalls fest. Doch das bedeutet nicht das Auf für alle Romantiker. Eine mögliche Lösung könnte hingegen sein, die Zäune an anderer Stelle in Köln aufzustellen.

 

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Foto: Bjoern Wylezich via Shutterstock.com

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