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Awakenings 2014: Livesets und Eindrücke

Techno, Tanz und die totale Vermüllung.

Vier unglaubliche Partyzelte, zwei überdimensionale Open Air Bereiche, ein teils überdachter Floor und die Jupiler Stage. Man könnte meinen, dass mehr nicht geht. Doch auf dem Awakenings Festival 2014 ging noch einiges mehr. Wir haben ein paar Live-Sets und Eindrücke für euch im Review.

Das Awakenings Festival ist nicht nur eines der größten Festivals für elektronische Musik, sondern auch eines der größten Outdoor-Events der Welt. 35.000 Festivalfreunde versammeln sich jedes Jahr im Juni für ein ganzes Wochenende voller Party im Naherholungsgebiet Spaarnwoude nahe Amsterdam. Zwischen Wiesen und Wäldern, kleinen Seen und breiten Flächen erstrecken sich die insgesamt acht Areas wie kleine Kirschen auf der Sahnetorte. Aus allen Ecken dringt Sound durch das Gelände. Perfekt abgestimmt, so dass niemals zwei Sounds aufeinandertreffen.



Ein Highlight jagt das nächste, wenn um 12 Uhr endlich die Ticketschalter geöffnet und die Besucher, 75 Prozent kommen aus Holland und 25 Prozent aus den Nachbarändern, auf das Gelände gelassen werden. Jetzt kennt die Feierei keine Grenzen mehr. Die überflüssigen Kleidungsstücke werden in die Schließfächer gepackt, Geld gegen Awakenings-Coins eingetauscht und die Floors gestürmt. Dabei meinte es der Wettergott 2014 gut mit Veranstaltern, Gästen und Acts. Die Sonne zeigte sich teilweise über dem Festivalgelände und der teils bewölkte Himmel sorgte immer wieder für eine kurze Abkühlung unter freiem Himmel.

Musikalisch ist in diesem Jahr sicher Gregor Tresher, Dave Clarke und das B2B-Set von Adam Beyer und Joseph Capriati zu nennen. Sie ließen den Besuchern kaum Zeit zum Durchatmen und so verfielen die Fans der elektronischen Musik in einen tranceartigen Zustand des Tanzes. Immer wieder läutete der Bass mit einer brachialen Gewalt den nächsten Höhepunkt der Sets ein. Wir haben einen kleinen Auszug für euch der Acts:















Was mit einem grandiosen Feuerwerk endete, hat dennoch einen kleinen Beigeschmack. Obwohl die Holländer in ihrer Art Festivals auf die Beine zu stellen und miteinander zu feiern eher locker, ungezwungen und authentisch sind, gehen sie mit ihrer Umwelt leider ebenso um. So wurden alle Flaschen, Becher und sonstiger Müll kurzerhand auf dem Boden entsorgt, anstatt ihn in die leider nur wenigen vorhandenen Mülltonnen zu werfen. Die Folge: Nach ein paar Stunden sah der Boden Indoor wie Outdoor aus:



Fazit: Ein Besuch des Awakenings Festivals lohnt sich allemal. Kaum ein Festival bietet derart viele und internationale Künstler in einer so wundervollen Location bei einer friedlichen Atmosphäre. Wer 2015 überlegt das Event zu besuchen, der sollte sich auf jeden Fall beide Festivaltage anschauen, um sich einen Eindruck davon zu machen, wie ein derart großes Techno-Event in eine so wundervolle Grünanlage passt. Unser Tipp daher: Awakenings, wir kommen nächstes Jahr wieder!


Fotos: Jay S**Jay S**Jay S** via Photopin

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