Thema: Mark
Back to the oldskool

Sie sind die
The Prodigy des Underground und lebende Legenden, Stilikonen von Acid House
und Breakbeat und darüber hinaus zwei Sympathieträger, die auch den letzten
Zweifler in ihren Bann ziehen.
Die beiden lernten sich Mitte der 80er Jahre kennen, zu der Zeit war Mark noch
Beatboxer und Evenson DJ buchte Mark zu seinen Sets. Das Ganze lief erstaunlich
gut und die beiden machten sich als Ratpack schnell einen Namen in der Londoner
Underground-Szene. Dann brach Acid House über London herein und Ratpack
begannen unter dem Namen Trip City ihre eigenen Parties zu organisieren. Das
Programm war meist, dass Evenson (der während er auflegte auch immer zum Mikro
griff) neben anderen Top Acts der Main DJ war und Mark (dessen Plattensammlung
mittlerweile deutlich gewachsen war) das Vorprogramm bestritt. Einmal tauchte
einer der Top Acts nicht auf, so dass Mark und Evenson back 2 back das
Hauptprogramm bestritten. Während Mark auflegte blieb Evenson am Mic und das
Publikum ist durchgedreht. Das war der Grund für die beiden weitere Sets in dieser
Art zu spielen und so dauerte es nicht lange, dass die großen Veranstalter auf
die beiden aufmerksam wurden, der Rest ist Geschichte. Nun hat die beiden aber
eine weitere Ambition: Selber Platten produzieren. Mark produzierte die Musik
und Evenson sang darüber, Demos wurden aufgenommen und in der Hoffnung einen
Deal zu ergattern an die Plattenfirmen verschickt. So erschien 1989 die erste
Maxi mit dem Titel Jaffa Cakes, die mehr eine Gimmickplatte war, aber dennoch
ein paar Tausend verkauft hat. Das gab den beiden das Vertrauen weiterzumachen.
In 1990 veröffentlichten die beiden den nächsten Track Ooh Ooh Ahh Ahh, die
Verkäufe übertrafen den Erstling, Ratpack wurden immer bekannter und die
Ambitionen weiterzumachen stiegen. In 1991 passierte es dann, Searching for my
rizla erschien und wurde sofort die Nummer Eins der britischen Charts und
toppte Künstler wie Madonna oder Kriss-Kross. Heute gilt diese Platte als DER
Meilenstein der gesamten Ära. Nach einem derartigen Erfolg klopften die Major
Labels an die Tür und Ratpack unterschrieben einen Deal mit der BMG. Es folgten
internationale Bookings und kleinere Charterfolge in Deutschland oder
Australien und es gab sogar Videos, die auf MTV und Co. liefen.
Nach
Auslaufen des Vertrages entschieden sich die beiden ihr eigenes Label Ratpack
Music zu gründen und mit dem Weiterzumachen was sie als Bestes können: Als Team
die Party zu rocken.
Dies tun sie seitdem immer noch und es gibt niemanden, der ihnen in dieser
Kategorie das Wasser reichen kann sie waren immer da und werden immer da
sein, so wie es sich für Legenden gehört. Und dabei sind sie keineswegs müde
geworden, im Gegenteil, immer gut gelaunt und mit jeder Menge Oldskool
Breakbeat Klassikern im Gepäck sorgen sie überall für volle Tanzflächen und
zufriedene Gesichter.








