Themen: Lifestyle, Coca Cola

Bald auch in Deutschland: „Grüne" Cola

Ist die Bio-Brause wirklich gesünder?

Bio ist in: Nach den Fastfood-Ketten ist nun auch der Getränkehersteller Coca-Cola auf den Gesundheitstrend aufgesprungen. Nach „Light“ und „Zero“ verspricht nun die Sorte „Life“ eine gesündere Alternative zu der normalen Cola zu sein. In Großbritannien ist die Brause mit dem grünen Etikett bereits erhältlich. In Deutschland soll der Öko-Softdrink auch den Markt erobern.

Dass die braune Brause nicht das ideale Getränk für die schlanke Linie ist, weiß mittlerweile jeder. Heute, wo keiner mehr an Bio und Öko vorbeikommt, mussten auch die Hersteller des Kultgetränks nachziehen. Bereits seit 2013 ist die grüne Cola in Argentinien und Chile erhältlich. Nun ist auch der europäische Markt dran. Seit September ist die Variante mit Süßstoff aus der Stevia-Pflanze in England erhältlich. In Deutschland soll die Öko-Brause, die ein Drittel weniger Zucker enthält, erst im nächsten Jahr auf den Markt kommen. 

Die Vorteile des Stevia-Süßstoffs gegenüber Rohrzucker liegen auf der Hand: Er ist wesentlich süßer, kalorienärmer und auch für Diabetiker geeignet. Doch ist die Öko-Cola wirklich gesünder? Laut RP-Online zweifeln Lebensmittelexperten daran. In einer 0.33-Liter-Dose normaler Cola sind 35 Gramm Zucker enthalten. Bei der grünen Variante sind es immerhin noch rund 22 Gramm. Umgerechnet auf 100 Milliliter sind das rund sechs Gramm Zucker. Ein gesundes Getränk darf laut den Verbraucherschützern von Foodwatch allerdings nicht mehr als 2,5 Gramm pro 100 Milliliter überschreiten. Der gesunde Softdrink wird wohl ein Traum bleiben.    
  

Foto: Coca-Cola

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