Bekommt die GEMA Konkurrenz?

„C3S“ will unbekannte Künstler fördern.

Bekommt die GEMA Konkurrenz?: „C3S“ will unbekannte Künstler fördern.
Die Cultural Commons Collecting Society oder kurz C3S um den Künstler Meik Michalke will sich als Musikverwertungsgesellschaft etablieren. Und somit eine echte Alternative zur GEMA darstellen. 
In erster Linie soll C3S unbekanntere Künstler unterstützen, die sich durch die GEMA nicht gut vertreten fühlen. Durch die eingeschränkte Lizenz-Vergabe, beispielsweise an die Videoplattform Youtube, wird unbekannteren Musikern die Möglichkeit genommen, entdeckt zu werden beziehungsweise ein größeres Publikum mit ihrer Musik zu erreichen. Mitglieder der C3S sollen genau für solche Zwecke „Creative Commons“, also freie Lizenzen, erhalten, um einzelne Lieder offiziell und für nicht-kommerzielle Zwecke zum Download anzubieten. C3S will sich übrigens als europäische Genossenschaft gründen, das heißt, jedes Mitglied erhielte ein gleichwertiges Stimmrecht. 

Momentan befindet sich die neue Musikverwertungsgesellschaft allerdings noch in der Planung.
Die Realisierung des Projektes soll über Crowdfunding stattfinden. Bislang sind so schon 50.000 Euro zusammengekommen, was die Gründung und den Aufbau der Gesellschaft überhaupt ermöglicht hat. Kommt eine Summe von 200.000 Euro zusammen, können Entwickler eingestellt werden, die das Konzept technisch umsetzen. Sollte dies in nächster Zeit realisiert werden, muss die GEMA sich warm anziehen. Speziell, weil bereits geplant gewesen sein soll, eine GEMA-Gebühr für Creative-Commons einzuführen.
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