Themen: Berlin, Drogen, coffeeshop

Berliner gegen Coffeeshop in Kreuzberg

Jeder Zweite will es nicht.

Um das Drogenproblem am Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg in den Griff zu bekommen, hat sich die Regierung dort nun einen ganz besonderen Schachzug einfallen lassen. Statt stärker gegen den Drogenhandel vor Ort vorzugehen, will man hier nun den ersten Coffeeshop errichten. Lieber legal, als illegal kaufen? Für viele Anwohner ist dies keine Lösung.

Für rund 49 Prozent der Berliner ist es falsch den Verkauf von Cannabis zu legalisieren, nur damit die Zahlen für den illegalen Handel sinken. 45 Prozent hingegen halten diese Maßnahme für eine gute Idee. Das zumindest habe der Berlin-Trend der Berliner Morgenpost und der RBB-"Abendschau" herausgefunden.

Schaut man allerdings mal ins Lager der Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann, so ist die Entscheidung dort eindeutiger gefallen. Knapp 70 Prozent der Grünen sollen die Pläne ihrer Bürgermeisterin befürwortet haben. Sie hoffen damit den Dealern in Kreuzberg den Boden unter den Füßen wegzureißen. Auch die Linke in SPD soll zu dieser Maßnahme tendieren. Nur die SPD-Wähler der Stadt seien noch unentschlossen.

Viel Zustimmung soll von den Jugendlichen kommen. Ob Kreuzberg aber nun wirklich einen Coffeeshoop bekommt, muss erst noch von dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte abgesegnet werden. Na dann: Amen. 


Bild: Flickr/ notspavin

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