Themen: Idee, Bier, Dosen, Haus, umwelt, Häuser, schönere, saubere, Milkovitch, Bierdosen
Bierdosen-Recycling nach Festivals
Für eine saubere Umwelt und schönere Häuser.

Kennt ihr schon das "Beer Can House"? Ein Bier-Liebhaber aus Houston, Texas, trank zusammen mit seiner Frau über Jahrzehnte hinweg jeden Tag ein Sixpack Bier. Die Liebe zum leckeren Gerstensaft war so groß, dass die Dosen nach dem Trinken nicht weggeschmissen, sondern gesammelt wurden. Das Ergebnis: über 50.000 Bierdosen. Und die können sich heute noch sehen lassen.
Was er mit all den Dosen machen wollte, wusste John Milkovitch anfangs nicht so genau. Bis er in den siebziger Jahren auf die glorreiche Idee kam, sein Haus mit den Metalldosen zu verkleiden. Alufassaden seien damals sehr modern gewesen. Milkovitch kommentierte trocken: „Ich dachte einfach, es sei eine gute Idee. Und es ist einfacher als zu streichen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Jedenfalls wurde sein Haus im Laufe der Zeit zu einer echten Attraktion am Memorial Park in Houston.
Auch nach Milkovitchs Tod kümmern sich seine Frau und seine Söhne weiterhin gut um das Bierdosen-Haus. Ab und an müssen die Metallelemente natürlich erneuert werden, also wird in der Familie Milkovitch weiter fleißig Bier gekippt. Schließlich muss das Haus erhalten bleiben.
Wäre das nicht mal eine Idee für den Festival-Müll? Anstatt die leer getrunkenen Dosen einfach liegen zu lassen, werden sie demnächst einfach mitgenommen und das Haus, die Gartenlaube oder Hundehütte damit verkleidet. Das verschönert nicht nur das Eigenheim, sondern hält auch die Campingplätze sauber. Und jetzt sagt nicht, dass der Konsum an so manchem Festival-Wochenende nicht für eine Hausverkleidung reichen würde. Für eine saubere Umwelt und schönere Häuser! Oder so.

Bild 1: flickr.com / randwill
Bild 2: flickr.com / cybertoad
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