Themen: Party, Club, Lifestyle

Bist du clubsüchtig?

Party-Animal oder Clubsuchti - mache den Test!

Bass-Liebe und endlose Wochenenden! Sich treiben lassen, abschalten und Party machen, gehört zu den schönsten Dingen der Welt. So lange es tatsächlich nur um das Genießen geht! Wer den Spaß übertreibt, merkt meistens nicht, dass das Clubbing nicht mehr zur schönsten Nebensache gehört, sondern längst zu einer Sucht geworden ist. Aber ab wann ist man clubsüchtig? Wir haben den Test!

Bässe wummern, Alkohol fließt und der Kopf schaltet ab. Das Ritual vorher besteht meist aus fröhlichem Vortrinken mit ein paar Freunden, das Ritual hinterher aus einem gehörigen Katertag mit Pizza und Cola auf der Couch. Der Körper schreit Pause! So ist das, wenn normale Party-Tiere feiern!

Bei den Clubsüchtigen sieht es schon anders aus. Die, die süchtig nach Partys in Clubs sind, gönnen sich niemals einen Katertag, denn ihnen ist die Party am nächsten Tag einfach zu wichtig. Anstatt nach Mineralwasser und Cola zu greifen, holen sie sich lieber ein Konterbier oder Aufputschmittel, damit sie abends wieder fit sind. Falls auch ihr den bitteren Geschmack des Konterbiers kennt, und ihn nur allzu häufig gerne in Kauf nehmt, um abends wieder im Club zu stehen, ist dies ein erstes Indiz dafür, dass ihr clubsüchtig seid!



Wenn die Freunde alle müde sind, ist das den Clubsüchtigen übrigens egal. Sie haben keine Angst alleine im CLub zu stehen, denn sie kennen sowieso jeden DJ, Türsteher und Cocktail-Boy und sind auch mit den Taxifahrern per Du. Was zunächst nach einem coolen Typ oder einem lässigen Draufgänger klingt, verrät in Wirklichkeit eine Rastlosigkeit, die die Clubsüchtigen nur allzu gut kennen: Sie können nicht gut zu Hause bleiben, denn sie haben konstant die Angst etwas zu verpassen: #Fear Of Missing Out (kurz: #FOMO) heißt dieses Syndrom offiziell, dass sich Clubsüchtige selbst nicht eingestehen. Clubsucht ist eben eine Sucht.

Normale Menschen treten irgendwann kürzer. Eine Party pro Wochenende ist ausreichend. Die Clubsüchtigen nehmen jede Party mit, die sie bekommen können. Auch unter der Woche. Das pseudo-coole Motto, mit dem sie sich rechtfertigen, lautet dann meistens: „Wer feiern kann, kann auch weiterfeiern“. Wenn ihr diesen Aufsteh-Spruch schon selbst mehr als vier Mal im letzten halben Jahr bei euch gehört habt, dann seid auch ihr sehr wahrscheinlich gefährdet in die Clubsucht abzudriften.



Desweiteren ist das Clubverhalten der Clubsüchtigen auch in den Clubs selbst eher untypisch: Da für sie die Party allererste Priorität hat, sind sie ständig am Netzwerken. Sie halten sich niemals länger als 5 Minuten bei einem Bekannten oder einer Bekannten auf, denn sie verspüren ständig den Drang auch noch tausend anderen Buddys hallo zu sagen. Schließlich ist es wichtig mit jedem cool zu sein, damit es auch in Zukunft Vergünstigungen gibt.

Außerdem identifiziert man sich mit dem Clubleben! Denn als echter Clubsüchtiger gewöhnt man sich langsam an seinen Kenner-Status und entwickelt eine Art Besitzgefühl in Clubs. Die Facebook-Seite strotzt nur so vor Club-Selfies und auch in den Clubs scheut man keine Neider. Im Gegenteil: Clubsüchtige wollen immer alles alleine kontrollieren und die Vorherrschaft als Stammgast behalten. Sie brauchen und lieben die Aufmerksamkeit, die ihnen geschenkt wird. Achtung: Höchste Clubsuchtgefahr!

Kurzum: Wenn jemand clubsüchtig ist, geht er regelmäßig 2 bis 4 Mal pro Woche aus, stellt das Partymachen vor den eigenen Schlaf und die eigene Gesundheit, gibt lieber Geld für Cocktails als für Essen aus, ist süchtig danach im Mittelpunkt zu stehen und geht gerne alleine aus, egal ob am nächsten Morgen die Arbeit ruft oder nicht. Ein Party-Animal zu sein ist cool - ein Clubsuchti hingegen hohl. Oder was denkt ihr?

Foto: Icanteachyouhowtodoit via Flickr.com

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