Themen: Band, Poon, BLOODLIGHTS

BLOODLIGHTS + STALIN VS. BAND

Nach einer langen Songwriting Periode und dem Beenden des Gluecifer Kapitels wollte Poon im Januar 2006 den nächsten Schritt gehen und eine neue Band zusammenstellen. Nachdem eine Weile nach einem Sänger gesucht wurde, entschied sich Poon, alle Rechte und Pflichten des Frontmanns selbst zu übernehmen. Mit einem weiteren grossartigen Gitarristen namens Howie B war das Bloodlights Team im April 2006 komplett. Den Sommer verbrachte die Band dann im Studio und arbeitete an Demos für ihr Debüt.
Der Name Bloodlights beschreibt die eigene Erfahrung Poon’s, das rote Flackern des Krankenwagens wahrzunehmen, kurz bevor man bewustlos wird. Dies kann man auf die endlosen Touren, zu wenig Schlaf und einen Lebensstil zurückführen, den man allgemein wohl als ungesund betitelt. Frühe Kritiken betitelten die Bloodlights als „a no bullshit rock'n'roll band, but with stronger melodies than Poon's previous outfit”.
 

Tiefschwarzer Äther, sturmdurchdrungene Nacht, die Luft schwer von Elektrizität. Eine wild keifende Meute schart sich um eine winzige, doch strahlende Öffnung im Erdreich. Ächzend und stöhnend wächst sie zur Kluft, in grellem Schein und unter tosendem Gekreisch gebiert sie ein verknöchertes, fünfköpfiges Ungetüm, weiße Blitze durchzucken seine Fratzen. Nervöse, abgehackte, von Stresshormonen durch das Aussetzen ständiger Peitschenhiebe getriebene, Schreie dröhnen. Hetzend und ohne Zetern erbricht dieses Vieh Klang, unaufhörlich. Geifert der eigenen Genugtuung wegen. Schaut erregt, suchend nach Umschwung. In Rage konzentriert. So bewegt sich das Ungetüm stampfend, spitzen, kantigen Schrittes und den ureigensten Trieben frönend fort, seine treue Gefolgschaft im Schlepptau. Gemeinsam fallen sie plündernd und brandschatzend über jeden Ort her, der blind nach Tanz und Unterhaltung giert. Was dabei zu Gehör steigt sind unvergessliche Rhythmen, die noch Tage später durch die Gassen geistern; was dabei entsteht, ist eine alles verschlingende, rohe Energie, die jedermanns Willen bricht; was schließlich bleibt ist das seltsame Gefühl, dass man soeben Teil von etwas ganz Großem gewesen sein muss. Fürderhin: Stalin vs. Band.

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