Bondage-Briefmarken aus Finnland

Finnlands Post setzt auf Männer in Leder.

Bondage-Briefmarken aus Finnland: Finnlands Post setzt auf Männer in Leder.

Knackige Männer-Popos, Polizeimützen und Leder-Stiefel. Das alles wird es ab dem 8. September in Massenausführung auf Finnlands Briefmarken zu finden geben. Ist das Ausdruck einer erweiterten sexuellen Revolution, ist das Werbung für die Bondage-Industrie oder was steckt dahinter?

Tatsächlich sind die neuen Briefmarken aus Finnland Kunst. Die Briefmarken-Edition wird zu Ehren eines der berühmtesten Künstler Finnlands gedruckt: Touko Laaksonen alias Tom of Finnland. Er schuf zu Lebzeiten zwischen 1920 und 1991 über dreitausend Zeichnungen, in denen er unter anderem Homosexualität und Bondage-Motive thematisierte, die sich seiner Zeit gegen Spott und Kritik zu wehren hatte und heute im Modern Museum of Art in New York ausgestellt sind und damit mitgeholfen haben aus Laaksonen ein Kunst-Idol für Homosexuelle zu machen.

Eine Auswahl von Touko Laaksonens Zeichnungen dient der finnischen Postgesellschaft „Itella Posti“ jetzt als Motiv für eine ganze Briefmarkenserie, die ab September ihrem Schaffer auf Finnlands Briefen und Postkarten huldigen soll. Mehr Infos und alle Bilder findet ihr auf Focus.de.

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Fotos: Set of post stamps reverse side isolated on blackYoung sporty man with waterdrops on skin over black background , Portrait of a seductive handsome man wearing costume in police style. Via Shutterstock.com.

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