Thema: Boris

Boris Dlugosch & Mario Correra

HOUSEMUSIK, deep und sexy, und alles was sonst noch so dazu gehört gibt es am Freitag den 23.02.2007. Dann gastiert „HOUSE-IKONE“ BORIS Dlugosch aus Hamburg bei uns in Braunschweig. Begleitet wird er von „Electronic Music Stylist“ MARIO Correra. Zusammen werden die beiden an diesem Abend, ein Feuerwerk der elektronischen Musik abbrennen und dafür sorgen dass kein Shirt trocken bleibt. Das MERZ - Team freut sich mit Euch in der völlig verwandelten und veredelten Umgebung der „MERZ CITY LOUNGE“ dieses hochklassige LineUp zu feiern und lädt herzlichst dazu ein.

Gästelistenwünsche bitte an ulrich@brain-bs.de.

BIOGRAFIE – Boris Dlugosch

Die Frage, ob Boris Dlugosch auch ohne seine erfolgreichen Remixprojekte ein weltweit bekannter und respektierter DJ geworden wäre, stellt sich eigentlich gar nicht. Denn sowohl beim Produzieren wie auch beim Auflegen hat Boris eine lange und „sehr gute Schule“ durchlaufen.

Das Auflegen begann für Boris 1986 im damals ersten Houseclub Deutschlands, dem „Front“ in Hamburg. Hierbei verstand sich Boris als Reiseleiter, der die tanzende Crowd auf eine Reise durch die Musik mitnahm.

Als Resident etabliert, kümmerte er sich in den 90ern nebenbei auch vereinzelt um das Management und Booking des Clubs. Boris nutzte dadurch die Gelegenheit um Acts wie Frankie Knuckels, Masters at Work und David Morales nach Hamburg zu holen, während man im Rest der Republik gerade mal wusste, dass auch in New York House produziert wurde.

1994 bekam Boris die Möglichkeit in seiner eigenen Radioshow bei N-Joy noch mehr Menschen mit seinen Lieblingsstücken zu erreichen. Trotz seiner vielseitigen Tätigkeiten, lässt er es sich auch heute nicht nehmen die 2stündige Show jeden Freitagabend über den Äther zu schicken. Hierbei kann es ohne weiteres vorkommen, dass sich auch Hiphop-, R&B- und Jazzplatten in seinen oder den Sets seiner Gäste wieder finden. Denn neben den Beatlesplatten seiner Eltern, mit denen Boris aufgewachsen ist, haben ihn die genannten Musikstile, im Laufe der Zeit stark geprägt. Der weitere Umstand, dass sein Vater ein begnadeter Jazzposaunist und Musikliebhaber ist, führte dazu, dass sich Boris schon sehr früh mit allen möglichen Musikstilen auseinandersetzen konnte.

Bis zu seinem 16. Lebensjahr spielte Boris selbst Schlagzeug, und versuchte sein Glück in einigen Schulbands, die sich der Rockmusik verschrieben hatten. Die damaligen Proben, waren Anlass, dass er schnell erkannte, dass ihm das Auflegen und Produzieren von elektronischer Musik wohl eher liegen würden. Trotzdem wurde in dieser Zeit sein musikalisches Gespür derart geprägt, dass er heute ohne weiteres erkennt, wann es sich lohnt an einer Produktion zu arbeiten.

So auch beim Remix von Mousse T’s „Horny“, den Boris während seiner Zeit bei Peppermint Jam produzierte. Wie bei einer Vielzahl seiner Produktionen, waren

Deeper & Deeper präsentiert Boris DLUGOSCH

FREItag 23.02. 2007 23H

MERZ CITY LOUNGE - GIESELER 3 - 38100 BRAUNSCHWEIG

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auch hierbei einige Studiomusiker beteiligt, auf deren Mitwirken Boris den allergrößten Wert legt. Neben den musikalischen Aspekten, sind es jedoch auch die Vocalparts, die darüber entscheiden, ob er sich einer Produktion widmet. Denn es sind vor allem Songs, deren Stimmlagen variieren und es für Boris interessant machen sich an einem Stück zu versuchen. Auch die Stimme von Roisin Murphys bei Moloko’s Original „Sing it Back“ hatte es ihm während einer Autofahrt derart angetan, dass er sagte „damit muss ich unbedingt etwas machen“. Die Erfolge, der verschiedenen Projekte und Produktionen, führten zwangsläufig zu der immer wieder gestellten Frage, mit wem Boris gern zusammen arbeiten würde - worauf es verschiedene Antworten gibt.

Eine Antwort auf diese Frage gibt auf jeden Fall Boris’ Partner Michael Lange. Als Michi regelmäßig im Front zu Gast gewesen war, wurde er von Boris’ Stil derart beeindruckt, dass er sich ebenfalls an den Turntables und dem Produzieren versuchte. Ergebnis seiner Arbeit war das Projekt „Altered States“, das 1992 den ersten Release mit der „Giant EP“ hatte. Als sich Michi und Boris dann 1994 im Front kennen lernten und dabei feststellten, dass sie viele musikalische und persönliche Gemeinsamkeiten hatten, musste es zwangsläufig zu einer Zusammenarbeit der beiden kommen.

Es gibt eine Vielzahl von Menschen, die behaupten, dass Boris Dlugosch Musikgeschichte geschrieben und diese nachhaltig verändert hätte. Und wir können nur sagen, schreibe und verändere sie bitte weiter. Doch er selbst hat sich ebenfalls entwickelt, denn wo noch vor einigen Jahren NYC-Vocal-Garage-Sounds zu hören waren, lässt er heute eher elektronisch-rockige Platten laufen. Bleibt abzuwarten, wie sich das ganze in Zukunft entwickelt, aber ich denke wir können zuversichtlich sein.

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