Thema: Burnout

Burnout Paradise

Label: EA Genre: Racing Player: 1-2 Konsole: PS3, Xbox 360, NDS, PSP Mehr Informationen bekommst du unter www.electronic-arts.de. Was sagst du zu der frei befahrbaren Welt? Poste deine Meinung in die Comments.

Auch Multiplayer kommen zumindest online auf ihre Kosten. Mit bis zu 8 Spielern liefert man sich übers Internet spannende Duelle in zusätzlichen Disziplinen. Auch Team-Spieler kommen in den Coop-Missionen zum Zuge. Leider ist es nicht möglich wie in den vorherigen Teilen an einer Konsole im Multiplayer-Modus via Splitt-Screen zu spielen. Die meisten werden dies dank vorhandener Online-Anbindung jedoch verschmerzen können. Criterion Games liefert mit dem sechsten Teil einen weiteren Grund für den Kauf einer Next-Gen-Konsole und eines passenden HD-Bildschirms. So macht spielen Spass. Superbe Grafik, knackiger Sound und ein tolles Gameplay laden herzlich ein – auf nach Paradise City! Spielerisch gibt es die gewohnte Burnout-Kost. Ihr bestreitet mit einem von 75 an Original-Fahrzeuge angelehnten Flitzer die 120 Events und zeigt euren Gegnern, wer der König der Straße ist – und das mit meist wenig Rücksicht auf Blechschäden. Von normalen Rennen, wo nur der erste im Ziel gewinnt über Crash-Events bis hin zum Stunt-Modus, bei dem ihr beispielsweise für Sprünge und Drehungen Punkte gutgeschrieben bekommt ist alles dabei. Während der Rennen ist es dank der offenen Strecke nicht immer ganz einfach, den richtigen Weg zu finden. Nur wer sich in Paradise City auskennt und versteckte Abkürzungen zu nutzen weiss hat in späteren Rennen eine Chance auf einen Sieg gegen die zähen Computergegner – denn nur Siege zählenDurch gewonnene Events wertet ihr eure Fahrerlizenz vom Anfänger bis zum Vollprofi mit Burnout-Status auf. Gute Idee hierbei – mittels PlayStation-Kamera kann man sein persönliches Passfoto erstellen und einbinden. Technisch ist Burnout Paradise brillant. Neben dem rockigen Soundtrack zeigt vor allem die Grafik, was unter dem Blech steckt. Die Umgebung, die Fahrzeuge und die atemberaubende Geschwindigkeit bei konstanten 60 Bilder pro Sekunde sind dabei schon klasse. Richtig los geht es aber erst bei den unzähligen Kollisionen und Crashs. Dabei verformt sich die Karosserie so detailliert, dass die zur Darstellung verwendete Zeitlupe nicht nur Autoliebhaber mitleiden lässt. Schönere Unfälle hat man noch nicht gesehen – und Verletzte gibt es auch nicht, außer vielleicht der Stolz des Spielers. Bei diesem Spielerlebnis ist es unverständlich, warum viele Hersteller Schadensmodellen in Spielen meist skeptisch gegenüber stehen, erhöht es doch den Realismus und den Spielspass. 240 320 Für die aktuelle Ausgabe der Crash-Orgie wurde zum ersten mal nicht nur der Umfang erweitert und die Grafik verbessert, sondern gleich der grundlegende Ablauf über den Haufen geschmissen. Vorbei die Zeiten, in denen man sich im Menü von Mission zu Mission klickt und fest vorgegebene Erfolge freischaltet. Statt dessen erwartet den Spieler eine vollkommen frei befahrbare Stadt. Missionen werden nicht im Menü ausgewählt sondern können an fast jeder Kreuzung durch Anhalten und Aufheulen lassen des Motors aktiviert werden. Auf der einen Seite wirkt das gesamte Spiel so wie aus einem Guss und vermittelt das Gefühl einer offenen Spielwelt. Auf der Anderen Seite ist es so jedoch deutlich aufwendiger, sich zurecht zu finden. Es dauert einige Zeit, bis man sich in der Stadt auskennt und weiss, wo sich welches Event befindet. Selbst Werkstätten zur Reperatur, Tankstellen für Boost oder der Schrottplatz zum Tausch des Wagens müssen explizit angefahren werden. Dies erfordert etwas Geduld, besonders, wenn man hierfür quer durch die Stadt fahren muss oder auf der Suche nach dem nächsten Event ist. Zur besseren Übersicht werden alle gefundenen Events und Orte jedoch auf der Übersichtskarte eingetragen. Die Burnout-Reihe war schon immer etwas anders. Es gab schon immer die zwei Lager der Rennspiele, die sich in Simulation und Arcade teilten. Ob als ambitionierter Fahrer auf einer Rennstrecke oder als Macho bei verbotenen Straßenrennen - für jeden Spielertyp ist etwas dabei. Doch keine Rennspiel-Serie setzt das Thema Arcade so konsequent um, wie es Burnout auch im neuesten Teil zelebriert. Absolut kompromisslos und geradlinig – das zeichnet Burnout aus. „Take me down to the Paradise City – where the gras is green and the…“ CARS are pretty. So wird es in Zukunft durch die Spielewelt schallen. Denn die Burnout-Serie kehrt mit dem neuesten Teil auf die HD-Bildfläche zurück – und das mit einigen Änderungen.

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