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Bushido: Mitglied bei der Mafia?

Besitz geht an Mafia-Boss.

Das Klischee der Rapper: Sie machen immer auf hart und geben vor, ganz schlimme Jungs zu sein. Bei den meisten ist das bloß heiße Luft. Bei Bushido scheinbar nicht. Stern.de will den Beweis haben, dass der Rapper nicht nur der Mafia angehört, sondern dem Boss des Clans bereits seinen gesamten Besitz überschrieben hat.

Der Deutsch-Rapper macht bekanntlich immer mal wieder mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Erst der Vorwurf, er mache frauenfeindliche Musik, dann musste er auch noch in den Knast. Und trotzdem bekommt er den Integrations-Bambi verliehen. Für viele war diese Ehrung unverständlich. Immer wieder wurde darüber spekuliert, dass Anis Ferichichi, so sein richtiger Name, kriminell oder Verbindungen zur Mafia haben soll. Jetzt will der Stern herausgefunden haben, dass da etwas dran ist: Bushido soll demnach ein Mitglied der libanesischen Mafia sein.

Als Beweis liegt eine Generalvollmacht vom 22. Oktober 2010 vor, in der Bushido seinen gesamten Besitz einem gewissen Arafat Abou-Chaker überschrieben haben soll. Und genau dieser ist der Boss eines Mafia-Clans. Die Familie Abou-Chaker ist eine palästinensische Familie aus dem Libanon, knapp 300 Mitglieder sollen in Berlin leben. Immer wieder hat es Ärger mit der Justiz gegeben: Bisher liefen gegen die Familienmitglieder Verfahren wegen Menschenhandel, Drogenhandel, Erpressung, Zuhälterei, Geldwäsche und anderen Delikten.

Allem Anschein nach hat sich Bushido durch seine Generalvollmacht von dieser Familie "adoptieren" lassen. Arafat kann durch die Vollmacht frei über sämtlichen Besitz des Rappers verfügen und das schon zu seinen Lebzeiten. Das heißt: Er kann auch mit dem Geld des Rappers tun und lassen, was er will. Bushido gehöre demnach nichts mehr.

"Bushido und Arafat Abou-Chaker sind unzertrennlich. Sie leben Tür an Tür. Bald werden sie gemeinsam ein Traumgrundstück im Nobelvorort Kleinmachnow bebauen und beziehen", so heißt es im Stern. Doch die beiden sind nicht nur befreundet, sondern arbeiten auch zusammen. So kauften sie sich sogar eine ganze Wohnsiedlung in Rüdersdorf bei Berlin. "Im Handelsregister fanden Stern-Reporter unzählige Unternehmen, die auf die Namen der beiden Partner registriert sind." Bei den Firmen soll es sich um den Im- und Export von unter anderem exklusiven Babyartikeln, seltenen Tieren, Filmen, Mode- und Fan-Artikeln, Immobilien und CDs von Bushido selbst handeln.

Bisher haben viele es meist als Scherz verstanden, wenn Bushido sich und die Abou-Chakers mit der italienischen Mafia verglich. Doch die neuen Erkenntnisse des Sterns rücken das Ganze in ein anderes Licht. Für einige stellt sich nun berechtigterweise die Frage, wem da der Bambi für Integration verliehen wurde.

Quelle: Stern.de

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