Themen: House, Album, French, Cassius

Cassius in the house!

1. Toop Toop     
2. Rock Number One     
3. This Song     
4. 15 Again     
5. All I Want     
6. Eye Water (New Version)     
7. See Me Now     
8. A Mile From Here     
9. Jackrock     
10. Cactus     
11. La Notte     
12. Cria Cuervos

Vielleicht haben sich die nun wieder formierten Cassius deshalb für einen weitaus poppigeren Entwurf entschieden, als sie an ihrem neuen Album 15 Again zu arbeiten begannen. Mit 15 hört man ja schließlich noch Pop, ist zu klein für den Dancefloor und träumt von einer großen Musikerkarriere. Und eine Menge Einflüsse wurden für dieses Album verarbeitet: Soul, Funk, Gitarrenriffs, Ambient-Stücke, dazwischen – man ist eben doch keine 15 mehr – aber auch lupenreiner Acid, der ja immer wieder in die French House-Produktionen, man denke an Daft Punk, eingeflossen ist. Unter anderem steuerte Sébastien Tellier einige Bassläufe bei. Vielleicht wird man ihn sogar bald neben den beiden auf der Bühne sehen, denn nach dem Abmischen der Stücke in Paris – diesmal waren nur sechs Stunden pro Track erlaubt – fingen Zdar und Boombass sofort an, Musiker zu suchen. Schließlich wollen sie ihr neues Material so schnell wie möglich auch auf der Bühne präsentieren – und natürlich den Beweis antreten, dass sie nach 15 Jahren hinter Plattenspielern und Konsolen wieder 15 Jahre alt sind. Denn da träumt man von einer Rock-Karriere. Träumen wir einfach ein bisschen mit! An ihrem ersten Album, „1999“, arbeiteten Cassius zwei Jahre und schufen eine Sammlung von funkig pulsierenden und stilistisch ausgefeilten Instrumentals, die House und Techno wieder auf ihre schwarzen Roots zurückführten.
So hell die French House-Flamme loderte, so schnell verglühte sie auch wieder. Daft Punk kamen nie wieder an die Größe heran, die sie mit Homework erreicht hatten, und auch Au Rêve von Cassius blieb hinter seinen Erwartungen zurück, Cassius als Projekt wurde eingefroren. Einzig und allein Etienne de Crécy konnte mit seinen weiteren Releases bis in die Gegenwart überzeugen.
French House. Das Ding der elektronischen Musik in der zweiten Hälfte der Neunziger. Daft Punk, Motorbass, Kojak – und Philippe Zdar und Hubert Boombass alsp known as Cassius mit ihren Überhits Cassius 1999 (mit dem großartigen Motorradrennen-Video) und Feeling For You. Filterhouse auf dem Zenit.

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