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Casting-Show für DJs?

DJ X-Factor 2013: Fatboy Slim sagt ab!

"X-Factor", "Deutschland sucht den Superstar", "Das Supertalent" - all diese wahnwitzigen Casting-Shows haben wir meist englischen oder amerikanischen Vorbildern zu verdanken. Simon Cowell ist der Urvater vieler "Reality Shows". So kam er im letzten Jahr erstmalig auf die Idee, eine solche Casting-Show für DJs ins Leben zu rufen: "DJ X-Factor". Damals scheiterte das Projekt schon an den Verträgen, die Cowell mit Will und Jada Smith zu vereinbaren hatte. In 2013 soll das anders sein.

Warum DJ X-Factor im vergangenen Jahr nicht produziert werden konnte, ist bis heute nicht ganz klar. Die einen meinen, Simon Cowell hätte sich quer gestellt, andere behaupten es hätte an Jada und Will Smith gelegen. Wieder andere sind der Meinung, die Sponsoren Sony und Overbrook hätten Bedenken gehabt. "Wir haben über ein Jahr lang an dem Konzept der Show gearbeitet und wollen mit den richtigen Partner zusammen arbeiten", erklärte Cowell gegenüber der New York Times in 2012. "DJs sind die neuen Rock-Stars. Ich denke, jetzt ist genau die richtige Zeit für eine solche Show." Hallo Dieter? Gehört? Birgt die Idee tatsächlich Potential? Muss der Poptitan lange Ohren bekommen?

 
Fatboy Slim meint nein. Wie die Sun berichtet, sei er angefragt worden, um neben dem Ehepaar Will und Jada Smith sowie Cowell als Gast-Juror zu fungieren. Keine schlechte Idee, sich zumindest einen ins Boot zu holen, der von der Materie Ahnung hat. Fatboy Slim erklärte gegenüber der Sun: "Sobald Dance Music von Leuten wie Cowell beeinflusst wird, geht es nur noch darum, berühmt zu sein und viel Geld zu verdienen. Die schreckliche Seite, von der, wie ich finde, die Szene jahrelang relativ befreit war. Kinder werden mit dem Gedanken groß, sie müssten als DJ sexy und reich sein... Aber darum geht es nicht!"
 
Vermutlich gibt es aber irgendeinen "armen" EDM-DJ, der das Angebot dankend annehmen wird. Prost Mahlzeit. Bleibt zu hoffen, dass es noch einige Zeit dauert, bis Bohlen zur Tat schreitet. Aber erstmal die anderen machen lassen, das ist ja der allseits bekannte und sichere Weg.
 
Eine gelungene Parodie setzte bereits Steve Lawler ins Netz:

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