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Cosmo Jarvis Tour 2012 präsentiert von virtualnights
Der englisch-amerikanische Sänger und Songwriter geht 2012 wieder auf Deutschland-Tour!

Ist nun die Welt seltsam oder ist es Cosmo Jarvis? Beides wohl, aber Jarvis macht die bessere Musik dabei. Man mag ihn naiv nennen, aber er ist dabei brillant. So brillant, dass Brian Eno persönlich ihn zu einer neuen Art von Künstler erklärt hat. Womit der alte Recke leider überhaupt nicht recht hat: Cosmo Jarvis ist in Wahrheit von ganz altem Schlag – unabhängig, frei, kreativ, einfallsreich und immer auf den Punkt. Davon könnt ihr euch auf der Tour im Januar überzeugen.
Alle Termine:15.01.2012 STUDIO 672, Köln
16.01.2012 Ponyhof, Frankfurt
17.01.2012 59 to 1, München
18.01.2012 Comet Club, Berlin
19.01.2012 Molotow, Hamburg
Weiter Infos unter:
www.fkpscorpio.com
Hin und wieder aber macht Cosmo Jarvis auch eine neue Platte. Jüngst erst erschien „Is The World Strange Or Am I Strange?“ oder kurz ITWSOAIS, eine Sammlung von elf Stücken, die die volle Bandbreite des Künstlers erkennen lassen. Cosmo Jarvis rappt, wenn es sein muss, er spielt eine Ballade, wenn es ruhig werden soll, präsentiert voller Stolz sein erstes echtes Reggae-Stück, wirft ein Brett Screamo-Metal dazwischen, veröffentlicht endlich das Stück „Gay Pirates“, weil er sowieso schon lange Mitglied der Kampagne für die Gleichbehandlung schwuler Piraten ist.
Die Auswahl der Stücke für das Album lief ungefähr so: „Ich nehme Stücke auf und gebe sie meinen Freunden und Managern. Die sagen, das ist gut und das ist scheiße. Und wenn ich sie frage, warum etwas scheiße ist, dann sagen sie, das sei eben nicht ihre Tasse Tee. In diesem Fall lasse ich das Stück so wie es ist, denn vielleicht ist es ja die Tasse Tee für jemand anderen.
Wenn Cosmo Jarvis beschreibt, was er da eigentlich den ganzen Tag tut, hört sich das ganz einfach an: Er sitzt daheim in dem, was er sein Studio nennt, was in Wahrheit aber ein Zimmer mit einem Sammelsurium von Instrumenten, Computern, Lautsprechern, Kabeln, Kaffeetassen und allem anderen ist, was in einem Zimmer so herumliegen kann.
Er schreibt Musik, nimmt sie auf, bastelt ein bisschen daran herum und fertig. Dass er das den ganzen Tag macht und folglich Hunderte von Songs in der Pipeline hat ist das eine. Dass er nebenbei auch Videos dreht, Kurzfilme macht, Texte schreibt, vor sich hin pfeift und rund um die Uhr in allen möglichen „Medien“ kreativ ist, ist die andere. Wahrscheinlich beginnt er bald noch einen Comic zu zeichnen oder bildhauert im Hinterhof eine Riesenskulptur aus Granit, weil ihm das gerade so einfällt.








