Themen: Fire, Light, My, Hool

Da Hool: Light My Fire

Musik von Vocal-House über Electro bis hin zu Progressive.

See That Girl sollte jede müde Seele wiederbeleben und auf die Tanzfläche zerren. Etwas Entspannung tritt schließlich mit Dreamers ein. Der neunte Track des Albums schiebt gefühlvoll nach vorne bis der mächtige Sägezahn-Bass einsetzt. En Aquellos Dias ist spanisch und heißt übersetzt „in diesen Tagen“. Noch einmal greift Da Hool auf die Soundparameter zurück, die ihn vor über zehn Jahren zur Loveparade unsterblich werden ließen. En Aquellos Dias ist keine Anlehnung an „Meet Her At The Loveparade“, sondern der würdige Nachfolger.



Zum Titeltrack des neuen Da Hool-Albums muss nicht viel gesagt werden. Die Dance Charts 2007 standen zeitweilig ganz im Zeichen von Light My Fire, dem Flaggschiff der Doors-Diskografie. Das erste Album Light My Fire ist somit keine musikalische Bitte da Hools – es ist ein Statement. Keine Filler, keine schnöden Ambient-Versionen oder Chillout-Orgien, um die heimlichen Highlights des Albums zu betonen. Am 21. November 2008 ist es soweit!

Ihr wollt Da Hool persönlich kennenlernen? Dann besucht ihn doch einfach auf seinem virtualnights-Profil unter: www.virtualnights.com/Da+Hool

Tracklisting:
1. My Mate Da Intro
2. The Cheek Of It
3. A Silk Theme
4. Wir Sind Sexy feat. Grossstadtgefluester
5. I Love You
6. Hold On feat Sarah Walker
7. See That Girl
8. Cash Money
9. Dreamers
10. Clockwork
11. En Aquellos Dias
12. Lord Knows I'm Sold
13. Light My Fire
14. The Whole Story

Vorbei ist die Zeit des Wartens, vorbei ist aber auch der alte Da Hool – vorerst zumindest. Light My Fire ist ein Gesangsmonster, das man Da Hool wohl so nicht zugetraut hätte. Dabei setzt der Mann aus Bottrop konsequent auf clubaffine Sounds, die er fein dosiert und den abwechselnden Beatstrukturen zuordnet. Noch nie war ein Da Hool so variabel, frisch und anders! The Cheek Of It ist wohl der beste Beweis dafür, dass ein DJ nicht nur gut auflegen, sondern im Idealfall auch bestens singen kann. Da Hool zumindest setzt seine Stimme gekonnt ein. A Silk Theme hüpft delayartig und verspielt über die Synthie-Tastatur. Einer der wichtigsten Loveparade-Tracks 2008 darf auf dem Album natürlich nicht fehlen: Wir sind sexy. Lasst Euch vom Großstadtgeflüster-Gesang entführen, die Da Hools Parade-Track so einzigartig machen. Vocallastiger Electrohouse – eine weitere neue Facette von Da Hool.

Der smarte Produzent kann übrigens auf gute und wertvolle Kontakte zurück greifen, wenn es um Gastmusiker geht. So steht bei Hold On Sarah Walker vor dem Mikrofon – bekannt aus ihrer Arbeit mit Deichkind („Ich betäube mich“). Da Hools knackiges Backing und Sarahs Vocalparts – eine perfekte Fusion.

Mit „Light My Fire“ erscheint nun der zweite Studio-Longplayer von Frank Tomiczek aka Da Hool, der uns während der letzten Dekade mit Club-Brettern wie „Wankers On Duty“, „Bora Bora“, „Eichelrück“, „Mama Sweet“ und vor allem „Meet Her At The Loveparade“ verzückte und zuletzt mit „Here Comes Da Hool“ im Jahre 1997 ein Studioalbum bescherte.

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