Dank Legalisierung: Immer weniger Kiffer sind abhängig

Diesen Einfluss hat die Legalisierung auf das Konsumverhalten.

Dank Legalisierung: Immer weniger Kiffer sind abhängig: Diesen Einfluss hat die Legalisierung auf das Konsumverhalten.
Quelle: real_content/Shutterstock.com

Kritiker und Cannabis-Gegner bringen gerne das Argument, dass eine Legalisierung zu deutlich mehr Drogenmissbrauch führt. Doch tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall, wie nun auch die Wissenschaft bestätigt.

Laut einer neuen Studie der Columbia University verringerte sich das bedenkliche Konsumverhalten bei Kiffern zwischen 2002 und 2016 um einen beachtlichen Anteil. Das Ergebnis der Untersuchung widerlegte zudem eine These der Forscher, die zunächst überzeugt waren, dass sich bei Dauerpaffern nichts ändern würde. „Wir gingen davon aus, dass die Abhängigkeit bei Menschen, die täglich konsumierten, nicht zurückgehen würde“, erklärten sie und lagen damit erfreulicherweise falsch.

Insgesamt gibt es bei den unter 18-Jährigen einen Rückgang um 26,8 Prozent, die 18- bis 25-Jährigen griffen um 29,7 Prozent seltener zum Joint und bei den über 26-Jährigen waren es sogar ganze 37,5 Prozent weniger, die ein problematisches Konsumverhalten aufweisen. Ein möglicher Grund, der diese positive Entwicklung begünstigt hat, ist laut Noizz die Legalisierung von Cannabis in immer mehr Ländern. So haben bisher bereits 33 US-Bundesstaaten den medizinischen Gebrauch und 10 sogar den Freizeitkonsum offiziell erlaubt.

Da Gras immer mehr an gesellschaftlicher Akzeptanz gewinnt und die Stigmatisierung weiter abnimmt, wird auch die Wahrnehmung von Risiken größer und die Einnahme findet seltener heimlich statt. Diese generelle Veränderung in der sozialen Einstellung zu Marihuana holt auch diejenigen, die auf den milden Rausch nicht mehr verzichten wollen, aus der dunklen Ecke raus und wird zu „weniger Konflikten mit Verwandten und Freunden um den Cannabiskonsum führen“, erklärt Dr. Silvia Martins in einem Statement zum aktuellen Trend der Cannabis Use Disorder, kurz CUD. Denn obwohl Weed nicht körperlich abhängig macht, sind einige User in ihrem Alltag durch ihren extremen Bedarf stark eingeschränkt.

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