Thema: Pannen

Darf ich vorstellen: Ich bin dein Handydieb!

Erinnerungsfotos eines Kleinkriminellen.

Eigentlich nett von dem Handydieb, dass er dem jungen Mann, wessen Handy er sich zu Eigen machte, direkt Fotos von sich und seiner Familie geschickt hatte. Schade nur, dass dieser damit leider nicht viel anfangen kann. Oder doch?

Ingo aus Düsseldorf ist sein Smartphone geklaut worden. Das ist mehr als ärgerlich, aber die Polizei machte ihm zunächst wenig Hoffnungen, dass er es je wiederbekommen würde. Doch dann gab es plötzlich doch Hinweise auf den vermeintlichen Täter.


Als Ingo zwei Wochen nach dem Diebstahl seinen Dropbox-Account öffnet, sieht er, dass über 150 neue Fotos hochgeladen wurden – von seinem Mobiltelefon aus. Die Bilder haben sich vermutlich bei bestehender Internetverbindung selbst hochgeladen. Da hat wohl einer die Dropbox-App auf dem Telefon nicht deaktiviert. Zu dumm, wenn man als „neuer Besitzer“ eines geklauten Handys nicht daran denkt, das Gerät neu zu formatieren.

Jedenfalls gewähren die Bilder so einige interessante
Einblicke in die Familie des mutmaßlichen Diebes. Es befinden sich etliche Bilder von seiner Frau/Freundin, Kindern, Eltern und Schwiegereltern in der Dropbox. Auch der Dieb selbst zeigt sich wohl in schönen Gangster-Posen mit nacktem Oberkörper vor dem Spiegel. In diesem ist auch das geklaute Telefon zu erkennen. Ganz schön clever.

Nachdem der Mann schon so viel Privates von sich freigegeben hat, ist seine Identität jedoch immer noch nicht geklärt. Da die Polizei auf den Bildern auch keinen eindeutigen Hinweis darauf sehe, dass genau dieser Mann der Dieb sei, könne sie keine öffentliche Fahndung einleiten. Hallo? Wie deutlich geht’s denn noch? Das dachte sich offenbar auch Ingo und ermittelte auf eigene Faust, indem er die Bilder auf Facebook veröffentlichte und um Unterstützung bat. Er erhielt zwar große Resonanz, einige meinten sogar, den Täter schon gesehen zu haben, allerdings konnte keiner bislang auf einen Namen hinweisen.

Mittlerweile musste Ingo die Bilder aus Datenschutzgründen wieder aus dem Netz nehmen. Vielleicht erkennt er den Täter ja bei dem Wetter im Freibad wieder  wie er von sich selbst Fotos in Badehose schießt.



Bildquelle: flickr.com / FromSandToGlass

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