Darum sind Solarium-Gänger echte Psychos
Braun, brauner, psychisch krank.

Du willst der Winterdepression entfliehen und deine blasse Haut gegen eine schicke Sommerbräune eintauschen? Da das Geld und die Zeit für einen Sponatanurlaub natürlich fehlen, gibt es für viele nur einen Ausweg: Das Solarium. Das Hautkrebsrisiko ist zwar mittlerweile jedem bekannt, aber wie schnell die künstliche Sonne sogar psychisch krank macht, wissen nur die wenigsten. Bist du vielleicht schon betroffen?
Forscher der University of Massachusetts fanden in einer Umfrage heraus, dass Mädels, die zirka zehnmal im Jahr ins Solarium gehen, viel häufiger an psychischen Problemen leiden. Außerdem sind sie meist sehr unzufrieden mit ihrem Äußeren.
Klingt wenig? Jede psychische Erkrankung und Abhängigkeit fing mal so an. Die künstliche Sonne gegen eine Winterdepression wird nämlich schnell zur Sucht, so die Forscher.
Bei Menschen, die sich regelmäßig von der künstlichen Sonne brutzeln lassen, lässt sich schnell der Effekt der Bräunungs-Sucht beobachten. Sie wollen immer brauner und brauner werden und fühlen sich ständig blass und hässlich.
Dieses Verhalten bezeichnen Forscher auch als körperdysmorphe Störung, bei der Menschen ihren Körper nicht so akzeptieren können wie er ist.
Ihr wollt euch nackig machen, eine dieser Mini-Schutzbrillchen aufsetzten und dem Winter für einige strahlend warme Minuten entfliehen? Dann vergesst bitte das tödliche Hautkrebsrisiko und die Gefahr der psychischen Abhängigkeit nicht.
Foto: hightowernrw/shutterstock.com








