Das Comeback der Zigarren-Kultur
Das müssen Anfänger wissen.

Ruft das Rauchen einer Zigarette sämtliche Moralapostel mit erhobenem Zeigefinger auf den Plan, sind Zigarren nach wie vor mit Genuss und Kennerschaft verbunden. Allein das Rauchen ist eine Wissenschaft für sich, weshalb Zigarrenraucher eher neugierige als abschätzige Blicke ernten. Dazu kommt das nötige Wissen um Anbaugebiete, Formate, Herstellungsarten und vieles mehr, was die Aficionados (also Zigarrenliebhaber) zu einer eingeschworenen Gemeinschaft macht.
Allerdings eine Gemeinschaft, zu der jeder gehören darf, der Lust darauf hat. Das nötige Wissen für den Anfang finden Anfänger schnell online. So hilft dieser Artikel zum Beispiel bei der Wahl einer Zigarre und gibt erste Hinweise zum Anschneiden, Anzünden und Rauchen des Edel-Glimmstängels.
Flickr Wednesday: 12.31.2008 Jesse757 CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
Seht ihr in euren Köpfen jetzt dicke, reiche Männer mit ihren Zigarren vor staubigen Bücherregalen sitzen, seid ihr auf ein Klischee hereingefallen. Es gibt nämlich durchaus Zigarrenraucherinnen, die sich in Clubs für Frauen treffen – und mit Marlene Dietrich, Gertrude Stein oder Jodie Foster sogar einige sehr berühmte. Doch ganz klischeefrei kommt auch dieses Bild nicht daher, werden diese Frauen auf Bildern mit Zigarre doch oft als starke, unabhängige Emanzen inszeniert, die es problemlos mit jedem Mann aufnehmen könnten.
Es wird also Zeit, die Zigarre von angestaubten Klischees zu befreien. Weniger Heinrich Böll, mehr P. Diddy. Und ein Gutes hat das Rauchverbot in Clubs und Bars – es gibt oft separate Raucherlounges.
Foto: vita khorzhevska/ Shutterstock.com








