Themen: Internet, Technik, Top10

Das Phänomen der Listen.

Oft sinnlos - aber interessant.

Eine große Welle an Listen schwappt durchs Internet. Es mag die "Top Ten der hässlichsten Nasen", "die 100 behaartesten Tierarten" oder "Omas Lieblingsstrickmuster" sein, so sinnlos es auch ist, das Phänomen der Liste wird immer begehrter.

Natürlich sind Listen praktisch. Das Wissen wird auf einen Blick anschaulich vermittelt und erspart ewig langes Suchen und Lesen. Aber auch banale Listen scheinen immer mehr an Reiz zu gewinnen. Das Wissen mag noch so unnütz sein, es ist schnell angeeignet und schaden kann es ja auch nicht. Meistens jedenfalls.

Listen gehören einfach zu einem Kommunikationsgegenstand dieser Generation. Besonders die Seite BuzzFeed trägt maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Von den „100 beste Alben der 90er“ über die „21 besten Fußballspieler, die je für Real Madrid gespielt haben“, bis hin zu „12 Ikonen, die die Modewelt nachhaltig verändert haben“ ist alles dabei.
Offenbar vertraut man einer Liste, ohne die Quellen zu kennen oder über die Richtigkeit Bescheid zu wissen. Aber darüber können die meisten offenbar hinweg sehen, bevor man sich stundenlang durch das Internet wühlt, um endlich ein bisschen Klarheit zu gewinnen. Man nimmt was man kriegen kann.

Damit man täglich so viele Listen wie möglich lesen kann, gibt es die "ListiClock". Hier wird euch jede Sekunde eine andere Liste angezeigt - und gleichzeitig die Uhrzeit, wie praktisch. Aber ihr müsst schnell sein, denn sonst sind es nur die „30 Dinge, die dich bestimmt …“, „23 Spiele, die deine Freunde…“, „99 coole Typen, die …“, „12 tolle Erlebnisse von …“


Bildquelle: Shutterstock/Andrei Zarubaika, Wavebreakmedia

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