Themen: White, Sensation

Das war die Sensation White 2006

Virtual Nights möchte sich bedanken: für einen tollen Abend, für eine Pressebetreuung, die trotz der Größe der Veranstaltung kaum besser hätte sein können (besonderen Dank an Thorsten Ammann!) und die den etwas selbstgefälligen Fragen der schreibenden Zunft wacker die Stirn geboten hat. Danke an Basti von ID&T und die vielen DJs, die uns für Interviews zur Verfügung standen. Und ganz besonders großes Danke für die durchweg sympathischen Feedbacks von vielen alten und hoffentlich an diesem Abend neu hinzugekommenen Usern. See you in 2007! Der Countdown läuft bereits…

Auch auf dem kleineren Floor, der Special Area, ging es von Anfang an knackig los – und das nicht nur optisch: Phil Fuldner machte den Anfang, ihm folgten Tobi Neumann, Josh Wink,  Moonbootica und Monika Kruse mit floorfilling Sets bis zum Ende.
Wer sich etwas Besonderes gönnen wollte, hatte sich ein Luxusticket besorgt und konnte auch in der schicken Deluxe Area u.a. zu tollen Sets der DJanes Hildegard und Tania Monies bestens abtanzen. Und dass die DJs und alle, die in der Szene mitmischen (oder glauben, das zu tun) ausgelassen in der VIP-Area zu feiern wußten, ist natürlich selbstverständlich. Schön, dass von Arroganz oder Divenhaftigkeit hier rein gar nicht zu spüren war. Alle wollten einfach Spaß haben!
Doch Luxus hin oder her: Die Stimmung in der Main Area war einfach nicht zu überbieten. Eine faszinierende Atmosphäre, berauschende Lichteffekte, ein stimmiges Line-Up und eine Crowd, die bei dem ganzen Spektakel nicht vergaß, sich vor allem selbst zu feiern – das ist es, was die Ravekultur seit ihrem Beginn in den frühen Neunzigern ausgemacht hat. Mit der Sensation White hat sich nun eine Veranstaltung in Deutschland fest etabliert, die diesen Spirit in sich trägt und gleichzeitig den Blick (und das Gehör) fest nach vorne gerichtet hat. The message was, is and will be: Feierei. Und das ist super so!
Und dann fiel endlich der Startschuss, genauer gesagt gleich mehrere: Unter lautem Knallen legten die Disco Boys mit ihrem Set auf dem drehenden DJ-Pult los und konnten die Menge von der ersten Bassdrum an in ihren Bann ziehen. Nahtlos spektakulär ging es weiter mit DJ Moguai, der in seinem technoiden Set natürlich auch die Hymne zur Sensation White, I Want, I Need, I Love, nicht fehlen ließ.
Ein bisschen Silvester-Atmosphäre kam auf, als es Zeit war für den Sensation White Megamix: Hier bekam die Crowd zur Überraschung rave-ungewöhnliche Sounds wie „Sweet Dreams“ von den Eurythmics und sogar „Song2“ von Blur zu hören! Die Reaktion: Tausende johlender, begeisterter Stimmen zu Feuerwerk und faszinierenden Lichteffekten. Ob man das Ganze von den Rängen aus beobachtete oder mitten drin war, es ging in jedem Fall unter die Haut!
Hochkarätig ging es weiter mit perkussiven, treibenden Sets von DJ Hell und Richie Hawtin. Seine ganz persönliche „Svensation White“ legte erwartungsgemäß everybody´s darling Sven Väth hin. Guuude Laune – und mehr als das – garantiert! Spätestens, als Sven auf das Podest seiner DJ-Kanzel sprang und den Leuten applaudierte...
Eine Szenerie, die man von keiner anderen Technoparty dieser Art kennt: Schon bevor es richtig losging, war die Location mit unzähligen erwartungsvollen Ravern gefüllt. Ambientklänge und Lichtspiel erfüllten die Halle, dann erlebte die gebannte Crowd das spektakuläre Intro zur Sensation White, die dieses Jahr unter dem Motto „Dreams and Freaks“ stand – Paradiesvögel und skurrile Gestalten mit Visionen, eben jene Menschen, die das Nightlife so bizarr machen und zugleich immer wieder neu gestalten. Ein gelungenes Motto!
 
Und dann endlich war es soweit: Tausende vorfreudiger, in strahlendem Weiß gekleideter Menschen strömten in die Fußballarena, die an diesem Abend zum größten Rave-Tempel des Landes umfunktioniert wurde. Am Ende sollten es weit über 20.000 sein!
 
Tagelang lief er schon auf der Startseite von Virtual Nights herunter: Der Countdown zu einem der größten Events elektronischer Musik, den das Jahr 2006 zu bieten hat – der Sensation White in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen.

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