Themen: Drogen, Cannabis, Haschisch, Legal Highs, Krass
Der nächste Schritt gegen Legal Highs
Bundesgerichtshof verschärft Straflage für Dealer!

Harmlose Kräutermischungen oder gefährliches Kunst-Hasch? Über die diversen gesundheitlichen Probleme durch Legal Highs berichteten wir bereits. Nun scheint sich auch die rechtliche Situation was Legal Highs betrifft, langsam zu verdichten: Der Bundesgerichtshof hat die Straflage für Legal High Dealer verschärft.
Wie wir bereits im Dezember berichteten, hatte es zunächst Forderungen nach einem strengeren Gesetzesentwurf für sogenannte Legal Highs gegeben. Dass die im Internet weitestgehend legal verkäuflichen Produkte endgültig abgeschafft werden, scheint aber auch nach den jüngsten Entwicklungen noch längst nicht der Fall zu sein. Das gefährliche an den Drogen ist das häufig enthaltene, künstliche Haschisch.
Laut Spiegel.de hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe jetzt immerhin festgelegt, dass nur noch ein begrenzter Wert von künstlichen Cannabinoiden in den vermeintlichen Kräutermischungen und Badesalzen enthalten sein dürfen. Werden Dealer mit Legal Highs von höherem Cannabinoid-Wert festgenommen, droht ihnen zukünftig eine Strafe.
Dass Problem, das die Behörden mit der Beurteilung von Legal Highs haben, ist denkbar simpel, wenn auch kompliziert zu lösen: Da es bislang kaum Erfahrungswerte und Untersuchungen zu Legal Highs gibt und die Stoffe sich via Internet unter immer neuen Decknamen tarnen und verkauft werden, scheint es noch lange kein Patentrezept im Kampf gegen die neuen Suchtpräparate zu geben.
Foto: Teenage Girl Buying Drugs On The Street From Dealer via Shutterstock.com








