Themen: Studie, Blowjob, Sex & Liebe
Deshalb sind Mädels eher zu Oralverkehr bereit als Jungs
Tschüss Gleichberechtigung?

Mädels im Alter zwischen 16 und 18 sind laut einer Studie des Journal of Sex Research eher aktiv, wenn es darum geht, Oralverkehr beim anderen Geschlecht zu praktizieren als Jungs andersherum.
Blowjobs stehen demnach höher im Kurs als der Cunnilingus (allein, dass es kein cooles Wort dafür gibt, sagt irgendwie schon alles).
Wie die Studie ergibt, behandeln junge Männer die weiblichen Geschlechtsorgane mit mehr Hemmungen und sind daher nicht so schnell dazu bereit, ihrer Partnerin orales Vergnügen zu bereiten.
Scheinbar haben Mädels Verständnis dafür, dass es ein „größeres Ding“ ist, wenn sie Oralsex bekommen, als wenn der Mann in den Genuss kommt. Deshalb bestehen viele Frauen auch nicht so sehr darauf.
Allgemein zeigten die Ergebnisse der Studie, dass Männer eher „Nein“ sagen als Frauen, wenn es um die Aufforderung geht, den Partner auf diese Art zu verwöhnen. Frauen hingegen konzentrieren sich eher darauf, den Blowjob auch zu etwas Angenehmerem für sich selbst zu machen.
Weiterer Einflussfaktor könnte auch die Darstellung bzw. Thematisierung des Oralverkehrs in den Medien sein. Der Blowjob wird wesentlich häufiger als lustbringende Sexpraktik in Musikvideos oder Ähnlichem angedeutet, als der Cunnilingus und könnte so als selbstverständlicher gelten.
Ob sich diese Einstellung mit steigendem Alter fortsetzt, müsste in einer weiteren Studie ermittelt werden.
Foto: sackkmesterke/ shutterstock








