Themen: Name, PARTEI

Die 7 seltsamsten Parteinamen

Ob der Name wohl Progamm ist?

Bald ist Bundestagswahl. Wem sein Kreuzchen geben? Der großen Volkspartei oder der kleinen Interessenpartei? Unter diesen finden sich Exoten, deren Name schon, sagen wir, besonders wirkt. Wir stellen sechs Parteien mit bemerkenswerten Namen vor. 

Die Bürger in Wut
Mit den schwäbischen Bahnhofsgegnern haben sich nicht viel zu tun: Die Bürger in Wut, kurz BIW, ist eine 2004 gegründete, rechtspopulistische Wählervereinigung mit Sitz in Berlin. Vor allem in Bremen ist sie aktiv. Dort schaffte es dort schon ins Parlament. Was man mit bloßer Wut so alles erreichen kann. 

Die Partei für Franken
Bekanntlich sehen sich die Bayern in Deutschland immer in einer Sonderrolle, siehe die Christdemokraten, die dort Christsoziale heißen. Und Franken wiederum nimmt in Bayern eine Sonderrolle ein - die Interessen der Region stärken will die Frankenpartei. Ob auch ein Frankenreich geplant ist? 

Die Autofahrer- und Bürgerinteressenpartei
Radfahrer, Fußgänger, Benzinsteuer und mehr: als Autofahrer hat man viele Gegner. Wie gut, dass es die Autofahrer-Partei gibt? Denkste. Die Partei  ist schon wieder Geschichte. 


Die Anarchistische Pogo-Partei
Als diese Partei auf der politischen Bühne erschien, gab es eine inoffizielle Parteihymne, die eigentlich nur aus den Zeilen "jeden Tag nur saufen, saufen, saufen" bestand. Die APPD ist zweifellos der Punk unter den Parteien. Ein Leben in Müßiggang, mit erfüllter Sexualität, ausschweifendem Konsum und bei gleichzeitiger geistiger Rückentwicklung ist in diesen Kreisen erwünscht. Ah ja. 

Die NEIN-IDEE-Partei
Die pure Verweigerung: Diese Partei will das Recht des Bürgers vertreten, zu allen aufgelisteten Kandidaten und Parteien Nein zu sagen. Ja gut, aber was ist die Alternative, die sie uns bieten will? Gibt es eine Antwort darauf? Nein. 

Die Bier-Partei
Schlechte Nachricht zuerst: Die gibt es nicht. Es gab mal eine Deutsche Biertrinker-Union, es soll eine neue Bierpartei geben, aber anscheinend ist sie, laut Facebook-Seite, noch im Findungsprozess. Abwarten und Tee trinken.

Die Partei-Partei
Soll der Name Programm sein? Auf jeden Fall mach sie deutlich, was sie ist. Auch wenn es die von Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn initiierte Partei noch nicht ins Parlament geschafft hat, sorgt ihre Werbung "Mehr Geld, mehr Sex, mehr Bier" (oder das Plakat oben aus der Berliner Senatswahl vor zwei Jahren) zumindest für Aufmerksamkeit. 

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