Themen: EDM, Wunsch, Liste, Wunschzettel

Die EDM-Wunschliste 2014

5 Dinge, die wir uns für dieses Jahr wünschen

Gute Vorsätze hat beinahe jeder für das neue Jahr. Während man die meisten Ende Januar schon wieder über Bord geworfen hat, gibt es ein paar, die man gerne einhalten möchte. Wir hoffen, dass sich auch die EDM-Szene paar Vorsätze für 2014 gefasst hat und drücken ihr mal unseren EDM-Wunschzettel auf's Auge.


  1. DJs sollten Clubs nicht nach den höchsten Gagen auswählen.
Viele der großen Clubs laden sich die Top DJs der Welt ein, weil ihr Name bekannt ist und sie sich gut auf ihren Flyern machen. Diese Musiker sind dann oftmals gezwungen ihre Sets dem Maintream anzupassen, um möglichst das gesamte Publikum anzusprechen. Ob in diesen überteuerten Clubs jedoch der beste Musikgeschmack zuhause ist, ist fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass hier nur die High Society feiert, denen die Musik egal ist, solang sie ihren Champagner schlürfen können.
  1. Smartphone-Verbot in Clubs.
Apropos High Society. Das führt uns zu einem Problem, welches Deadmau5 bei seinem Neujahrs-Gig in Miami zu spüren bekam. Dort interessierte sich das Publikum wohl mehr für seine Smartphones als für die Musik des DJs. Geht gar nicht fand Joel. Und hat damit absolut Recht. Wer nicht fürs Feiern gekommen ist, sondern lieber vor dem Smartphone hängt, sollte besser zuhause bleiben. Ist auch günstiger.
  1. Weniger (LED) ist mehr.
Ein absoluter Trend in der EDM-Szene sind groß angelegte Lichtshows und LED-Lichteffekte. Was als ganz nette Idee begann, nahm schon bald überhand. Manchmal ist eben weniger mehr. Und mit weniger Licht wird man auch weniger geblendet.
  1. Weniger Geplänkel und Zoff unter den DJs.
Wir sind ja schließlich nicht mehr im Kindergarten. Obwohl man das bei so manchen Tweets von Deadmau5 und seinen Kollegen meinen könnte. Sorry Joel, anfangs war es ja noch unterhaltsam, aber diese Sticheleien unter manchen DJs auf öffentlichen Plattformen können einem echt auf die Nerven gehen. Vielleicht sollte manch einer von den fleißigen Twitterern lieber mehr Energie in die Musikproduktion investieren.
  1. Mehr Kooperationen und musikalische Experimente.
Ungewöhnliche musikalische Zusammenarbeiten von Vertretern verschiedener Genres und/oder Generationen klingen meist erfrischend anders. Öfter mal etwas wagen und nicht immer Kopien eines Tracks erzeugen, der einmal sehr erfolgreich war. Schließlich heißt es so schön „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ und meistens finden die Kooperationen auch großen Anklang in der Fangemeinde.

Foto: The word Wanted in cut out magazine letters via Shutterstock

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