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Dirty Talk: Darum verraten wir nach dem Sex unsere krassesten Geheimnisse

Eine Studie fand es jetzt heraus.

Quelle: nd3000 / shutterstock.com

Alkohol lockert die Zunge – und Sex offenbar auch. Vielleicht kennst du das Phänomen: Nach dem Akt kommt man ins Plaudern und zack! haut man plötzlich extrem persönliche Geschichten raus. Wieso ist das eigentlich so? Das Wissenschaftsjournal Personality and Social Psychology Bulletin veröffentlichte jetzt eine Studie, die eine interessante Antwort liefert.

Die Forscher haben ihre Studie in drei Untersuchungen aufgeteilt. Im ersten Abschnitt zeigte man den heterosexuellen Probanden heiße Bilder - kurz darauf neutrale. Danach sollten die Befragten einer Person des anderen Geschlechts eine Geschichte aus ihrem Leben erzählen.

Das Ganze wurde im zweiten Teil der Studie mit kurzen Filmchen wiederholt – sexy Streifen vs. harmlose Clips. Danach mussten die getesteten von einem peinlichen Lebensereignis berichten, das ihnen mit jemandem des anderen Geschlechts passiert ist.

Im dritten und letzten Part zeigte man den Teilnehmern Videos von Paaren – einmal beim Sex und einmal bei Alltagssituationen. Auch danach sollten die Teilnehmer eine für sie sehr unangenehme Situation preisgeben.

Das Resultat nach diesen vielen Tests: Die Verschlossenheit nimmt ab, je mehr man sein Gegenüber begehrt und sich um eine Beziehung bemüht.

Die Studie zeigte deutlich, dass allein der Gedanke an Sex die Menschen dazu verleitete, mehr von sich preiszugeben. Jedenfalls dann, wenn man sein Gegenüber sehr mag. Um Vertrauen und damit eine enge Beziehung zu jemandem aufzubauen, ist es wichtig, Persönliches zu teilen. Vor allem nach dem Sex mit einer (geliebten) Person sind wir sehr daran interessiert, die Verbindung zu stärken. Deshalb rutscht uns genau dann gerne mal ein Geheimnis raus. Oder ein „Ich liebe dich“. 

Foto: nd3000 / shutterstock.com

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