Themen: Club, Versteck

Dortmund: Versteck Club Closing - Good Bye!

Nach zwei Jahren schließen sich nun die Pforten im Hoeschpark.

Als im Herbst 2006 das Versteck eröffnete, kannte kaum jemand den neuen Club in Dortmund. Niemand vermutet bis dato, dass sich hier noch Großes abspielen sollte. Zunächst einmal machte der Club der Verstecker seinem Namen alle Ehre und verschaffte so manchem DJ und auch Gast ein ungewolltes Sightseeing durch die Dortmunder Nordstadt. Der kleine Club, der sich auf zwei Etagen und einem Außenbereich verteilte, glänzte schon immer durch die minimale, recht eigensinnige Deko. Die in den Fluren aufgestellten Fernseher, die lediglich verwirrenden Schnee abspielten, erinnerten an die Techno-Partys der 90er. Das Flair des Clubs versprühte einen unglaublichen Charme, der jedem einzelnen alleine beim Betreten die elektronische Musikkultur näher brachte. Nicht viel Zeit verstrich und das Versteck avancierte zu einem der besten Clubs der Region. Mehr und mehr Top-Acts fanden den Weg in den Hoeschpark – und mit ihnen, mehr und mehr Liebhaber der elektronischen Musik. Denn das ist es, was Jessie und Mirco, die Betreiber des Verstecks, schaffen wollten: einen Platz für Liebhaber der elektronischen Musik, ohne Hang zum Kommerz – eben einfach nur der Musik wegen. DJ-Größen wie unter anderem Onür Özer, Karotte, Gus Gus, Wighnomy Brothers, Daso, Matt John und viele, viele mehr haben die Nächte im Versteck immer wieder zu einem einzigartigen Erlebnis gemacht. Wir sagen „Danke“ für eine tolle Zeit!

Die letzten Worte überlassen wir natürlich jenen, denen wir diese tolle Zeit und die noch viel bessere Musik zu verdanken haben, den Versteckern selbst. Und die machen es kurz und bündig: „Wir sind raus! Wir haben ein wundervolles Märchen in den letzten 2 Jahren erlebt, haben unseren Traum verwirklicht, haben das erreicht, was wir bis hierher erreichen wollten. Nun brennt die Hütte, uns wird es zu heiß – Wir verabschieden uns, verstecken uns wieder! Das Spielt geht weiter…die VRSTCKR“

Zum Schluss möchten wir Euch natürlich nicht das einzige Verstecker-Video vorenthalten. Man darf nicht vergessen: Privatsphäre wurde hier stets groß geschrieben! Fotografen waren strengstens untersagt. Viel Spaß also mit dem Video:Das Versteck sagt auf Wiedersehen. Nach zwei langen Jahren, die einem doch so verdammt kurz vorkommen, schließen sich nun endgültig die Pforten der kleinen, leicht verruchten Location am Dortmunder Hoeschpark. Aufhören, wenn es am schönsten ist: An dieses Motto halten sich die Betreiber, und auch wenn es weh tut, müssen wir uns wohl damit abfinden, dass sich “das Mädchen” jetzt erst einmal besonders gut versteckt. Aber: “Immer Augen und Ohren offen halten”, heißt es auf der Club-Homepage.

Wir erinnern uns nur allzu gern an die Anfangszeit…

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