Themen: Griechenland, human, Kind, Dousk

Dousk: Elektronik aus Griechenland

Kind of human, kind of cool.

Jetzt legt Dousks Kind Of Human vor, ein Album mit 16 brandneuen, ergo bislang unveröffentlichten Nummern, in dem tanzbare Sounds rund um House und Minimal sehr stilvoll mit Soundtrack-Elementen, wunderbar arrangierten Melodien aus Folk, Downtempo Jazz und Lounge verschränkt werden. Live-Einspielungen seiner Band Flakes geben dem Klang eine wunderbare Erdigkeit. Vom reinen Clubtool meilenweit entfernt, spannt der Longplayer einen Bogen über 30, 40 Jahre Musikgeschichte, ohne dabei „gut abgehangen“ zu klingen, sondern frisch wie ein junger Gott, der den Olymp erobert. Eine wirklich gelungene Produktion. Bonuspunkte für das schöne Artwork.

Tracklisting
01.    Touch Me Light Mama *
02.    Gigi *
03.    Flunked *
04.    Cuckoo Rocks
05.    Serenata Deluxe
06.    Ko Lee
07.    Dreamhill
08.    Fat Princess *
09.    The Place
10.    Loose
11.    Dolly *
12.    Pentatonic
13.    Ass, Table And The Stick
14.    Heavy Armor
15.    Boy Toy
16.    Good For You *

* zusammen mit Flakes

Dousk auf MySpace

Musik aus Griechenland. Da fällt einem natürlich der Sirtaki ein oder Nana Mouskouri. Aber Techno? Ja, den gibt es dort. Acts wie Argy, Festivals wie das Synch in Athen und die diversen Clubs in der Hauptstadt und in Thessaloniki haben einiges dazu beigetragen, dass elektronische Musik im Land der Hellenen seit Jahren angesagt ist – auch auf Mykonos und Ios finden Sommer für Sommer Partys statt, die mit denen auf den üblichen verdächtigen Partyinseln locker mithalten können. Auch in Sachen Elektronik ist Griechenland also eine Reise wert! (Lieber griechischer Tourismusverband, meine Bankverbindung lasse ich Dir gerne zukommen.)

Kommen wir zu Dousk. Der ist – überraschender Weise – Grieche, heißt eigentlich Yannis Douskos und mit zarten 20 Jahren bereits eine komplette klassische Ausbildung hinter sich, die er fortan auch für seine elektronischen Produktionen nutzen konnte – er lieferte kontinuierlich Platten ab, die in den Taschen von John Digweed, Dave Seaman und Hernan Cattaneo um die Welt reisten und allenorts auf die Teller kamen.

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