Thema: Krass
Dreister Schulabbrecher: Statt zu pauken, kauft sich dieser 18-Jährige lieber Gras
Er wollte sich eben mal was gönnen…

Egal ob Gymnasium, Real- oder Hauptschule: Den Abschluss zu schaffen, ist für viele nicht unbedingt einfach. Das frühe Aufstehen nervt und statt zu pauken verbringt man die Zeit doch viel lieber mit Freunden. Wenn dann noch Geldsorgen hinzukommen, ist es mit der Konzentration wohl endgültig hin. Dass es jedoch noch viel krasser zugehen kann, zeigt RTL2 nun in einer neuen Folgen der Sendung „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern“.
Im Fokus steht dabei unter anderem der 18-jährige Philipp K. aus Aachen. Er lebt von gerade einmal 245 Euro Hartz IV und Kindergeld. Doch statt bei seinen Eltern zu wohnen, lebt der junge Mann aktuell in einem Obdachlosenheim. Dass es unter derartigen Umständen nicht gerade leicht ist, sich auch noch um den Schulabschluss zu kümmern, dürfte jedem klar sein.
Anstatt seine Zeit und auch sein weniges Geld sinnvoll zu verplanen, fährt Philipp direkt zu Beginn der Folge mit Freunden in die Niederlande, um dort Gras zu kaufen, wie auch Der Westen schreibt. „Man könnte mit dem Geld sicherlich auch etwas Vernünftiges kaufen. Aber man muss sich ja auch was Schönes gönnen,“ so begründet Philipp sein Handeln leichtfertig. Dass er sich mit seinem Drogenkonsum schaden könnte, scheint Philipp nicht in den Sinn zu kommen. „Das Gras macht auf jeden Fall nicht klüger. Aber ich schaffe mein Leben auch mit dem Kiffen.“ Leider stellt sich diese Aussage von ihm als Fehleinschätzung heraus, denn nachdem er beim ersten Versuch seinen Abschluss nachzumachen, einfach zu faul war, startet auch der zweite nicht gerade glorreich.
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Bereits am ersten Tag erscheint er eine halbe Stunde zu spät zum Unterricht und schafft es auch am nächsten Tag nicht pünktlich da zu sein. Kein Wunder also, dass er eine Auflage der Schule bekommt, nur noch zwei Stunden die Woche fehlen zu dürfen. Zusätzlich hat Philipp vom Jobcenter die Auflage bekommen, zehn Stunden die Woche zu arbeiten. Doch seine Zeit verbringt der junge Mann scheinbar lieber mit teuren Handyspielen, für die er rund 110 Euro im Monat ausgibt. Es kommt wie es kommen muss: Philipp schafft es nicht, die Auflagen der Schule zu erfüllen und klagt über Schlafprobleme. Grund dafür: vermutlich die Drogen. Und auch einen Job findet er nicht. Doch zumindest eine Therapie möchte er beginnen, um endlich von den Drogen wegzukommen.
Traurig und in diesem Fall auch wahr, wie der Sender angibt: „Bei dem Format „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ handelt es sich um eine Dokumentation. Sie bildet somit die Realität ab. Ziel ist es, einen nahen und unverfälschten Blick auf das Leben der porträtierten Personen zu zeigen, die in dem Format frei zu Wort kommen“, sagt ein Sendersprecher gegenüber Der Westen.
Foto: Tunatura via Shutterstock.com (Symbolbild)








