Themen: Party, Festival, Tomorrowland, Drogen

Drogen bei TomorrowWorld: MDMA & Co.

Mini-Reportage: Auf der Spur von "Molly".

Als am vergangenen Wochenende das TomorrowWorld Festival erstmalig in Georgia, Atlanta stattfand, kam ein Fernsehteam des regionalen Senders 11Alive News auf eine fixe Idee: Sie schickten zwei "investigative" Journalisten undercover zum US-Tomorrowland-Ableger. Ihre Aufgabe: das Aufdecken des Drogenkonsums, speziell in Anbetracht auf die Beschaffung der sogenannten Designerdroge "Molly" (MDMA).

Was dabei herausgekommen ist, ist eine sehr subjektive Darstellung des TomorrowWorld Festivals. Die Mini-Reportage mit dem Namen "'Molly' in concern" fokussiert dabei - wie der Name schon sagt - zwar ganz klar das Thema Drogen, nur wird das Open-Air-Spektakel so dargestellt, als wenn das gesamte EDM-Festival unter dem Schatten des illegalen Rausches stehen würde. An keiner Stelle wird zum Beispiel erwähnt, dass das TomorrowWorld Festival in den Staaten nunmehr als sicherstes Festival in Bezug auf Straftaten gilt, auch die Zahl der Krankenbehandlungen war vergleichsweise niedrig. Es gab lediglich 17 Transporte ins Krankenhaus und nur drei Festnahmen. Nicht umsonst hat man auf eine Altersbeschränkung ab 21 Jahren gesetzt, speziell nach den zwei tragischen Todesfällen beim Electric Zoo.


Stattdessen werden hier Leute gezeigt, die ganz offensichtlich Rauschmittel, wie Pilze, Acid oder eben "Molly" konsumieren. Menschen, die nach außen hin kommunizieren: Ja, ich nehme Drogen und finde es cool - etwa indem sie Shirts mit eindeutigen Aufschriften tragen. Einer der freiwilligen Helfer wird beispielsweise gefragt, ob es einfach wäre, das Zeug hier zu bekommen. Er antwortet: "Uh, sehr einfach sogar. Die Leute laufen förmlich herum und rufen 'Hey, ich hab Molly, ich hab Molly!'"

Natürlich ist es kein Geheimnis, dass auf Festivals und Partys Drogen konsumiert werden. Das ist hinreichend bekannt und nicht nur bei elektronischer Musik der Fall. Aber das war nun mal schon in der Vergangenheit so und wird sich auch in Zukunft vermutlich leider nie gänzlich verhindern lassen. Was man einzig und allein machen kann, ist doch die Leute früh genug aufzuklären, vielleicht sogar, wie in Holland oft der Fall, sogenannte "Drug Checks", also Drogen-Tests vor Ort anzubieten, denn nur gescheite Prävention kann schließlich verhindern, dass es schlimmsten Falle dazu kommen kann, dass Menschen an Drogenmissbrauch sterben

Hier in der Doku sieht man dann aber zumindest, wie die TomorrowWorld-Veranstalter versuchen Herr über das Problem zu werden: Sie verteilen Info-Karten zu beinahe allen Substanzen, wie Kokain, Pilzen und Co, die Auskunft über Verwendung, Mischkonsum und andere Risiken geben. Auch das kann doch ein erster Weg sein. 

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