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"Drogen nehmende Rave-Szene"
Armin van Buuren über Vorurteile.

„Ich denke, die populärste und fälschlichste Vorstellung von EDM ist, dass diese Szene immer mit Drogen in Kontakt steht“, erklärt Armin van Buuren. „Ich denke, der Fokus auf den Drogenkonsum ist bei EDM einfach übertrieben. Auf Rock-Konzerten wird doch auch gekifft. EDM hat dieses Stigma von einer Drogen nehmenden 'Rave-Szene' oder sonstigem. Ich finde das einfach nicht zutreffend und unfair! Ich selbst habe zum Beispiel nie Drogen genommen. Man braucht sie überhaupt nicht, um eine fantastische Zeit erleben zu können. Wirklich nicht! Wir müssen einfach aufeinander Acht geben. Es wird nämlich immer Idioten geben, die meinen, sie wüsste es besser, bis sie uns schließlich nur in den Ruin treiben.“
Außerdem äußerste sich der Star-DJ kritisch zur Namensgebung von EDM: „Ich weiß nicht, ob ich den Begriff EDM wirklich passend finde, man kann ja schon fast alles damit beschriften. Fakt ist: Elektronische Dance Music ist nicht länger ein Phänomen oder irgendein Hype. Sie ist unlängst zu einem Kult geworden, der eine Generation von Menschen bewegt. Ich denke es ist vergleichbar mit der Zeit als meine Eltern noch die Beatles hörten oder man noch ins Woodstock ging. Es geht nicht bloß um ein paar gute DJs oder Artisten, EDM hat sich zu einem eigenen Lebensstil etabliert, der fürs erste nicht vor hat zu gehen.“
Wie auch Tiesto es schon sagte, ist Armin van Buuren jemand, der für seine Musik lebt: „Ich bleibe bei meiner Musik, weil sie mich bewegt und ich an sie glaube. Ich bin einfach ein Trance-Lover durch und durch. Zwar könnte ich bestimmt mehr Menschen mit House und Co. erreichen, aber dafür schlägt mein Herz nicht.“
Foto: armin van buuren armin van buuren via Shutterstock








