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Drogen-Studie: In dieser deutschen Stadt wird am meisten MDMA geballert
Um das herauszufinden wurden eine Woche lang Abwasser-Proben gecheckt.

Experten checken jedes Jahr die Abwässer europäischer Städte, weil sie anhand der dort herumschwimmenden Spuren nachweisen können, welche Drogen bevorzugt konsumiert worden sind. Der traurige Spitzenreiter des diesjährigen Rankings ist London, aber auch Deutschland mischt mit.
In der Zeit von Montag bis Freitag wird in der britischen Hauptstadt das meiste Kokain geschnupft. Das klingt nach gestressten Geschäftsleuten, die nur auf Droge ihre knallharte Arbeitswoche überstehen können.
Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen konnte anhand des Abwassers nachweisen, dass unter der Woche zirka 1.000 Menschen durchschnittlich 895 Milligramm Koks ballern. Am Wochenende löst das belgische Antwerpen die verregnete Metropole ab. Hier werden am Samstag und Sonntag rund 1.042 Milligramm konsumiert.
In Deutschlands Koks-Ranking liegt Dortmund mit 421 Milligramm ganz weit vorn. Außerdem fanden die Experten hierzulande erstmals stark erhöhte Werte von Methamphetamin - und zwar hauptsächlich im Osten der Republik. Methamphetamin ist der Grudnstoff von Crystal Meth.
In Dresden nehmen laut der Studie 1.000 Menschen pro Tag um die 136,7 Milligramm, in München sind es 2,5 Milligramm und in Dortmund 3,7.
Die Beobachtungstelle prüfte das Grundwasser außerdem auf Spuren von Amphetamin (was zum Beispiel in Speed steckt). Hier fiel Dülmen mit dem höchsten Wert negativ auf. In der nordrheinwestfälischen Stadt werden 177 Milligramm pro 1.000 Menschen am Tag konsumiert.
München ist absoluter Spitzenreiter beim Vernichten von MDMA – immerhin 24 Milligramm pro Tag und 1.000 Menschen werden hier gemessen.
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