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Drogen-Werbung via Twitter und Youtube

Von fertigen Joints bis Kokain.

Rund 150.000 Euro Gewinn soll ein 23-Jähriger Düsseldorfer innerhalb weniger Monate gemacht haben. Seine Geschäftsidee: Drogen über einen handelsüblichen Online-Shop vertreiben. Der junge Mann betrieb über Twitter und Youtube allerdings recht offensiv Werbung, sodass die Polizei rasch auf ihn aufmerksam wurde.

Ein paar Gramm Kokain, ein oder zwei Pillen Ecstasy und dann noch einige fertig gerollte Joints. Das alles kommt dann in den Online-Warenkorb und ist mit nur einem Klick gekauft. So oder so ähnlich muss es sich wohl der junge Düsseldorfer gedacht haben, als er seinen Online-Drogenhandel eröffnete. Von 2012 bis Mai 2013 nahm er mit seiner Geschäftsidee eine Summe von mehr als 150.000 Euro ein.

Was er allerdings nicht wusste: Die Polizei spürte ihm schon länger nach. Denn der Dealer bewarb seine Drogen nicht nur mit Bildern und kleinen Filmen auf der Homepage, sondern auch noch über Twitter und Youtube. Was der Düsseldorfer Polizei natürlich sehr gelegen kam. Durch die IP-Adresse des Computers konnte sie so schließlich herausfinden, wo sich der Shop-Besitzer aufhielt. Sie beobachtete ihn, wie er seine Drogenpakete ganz normal mit der Post verschickte. 


Selbst über die Mengen an Drogen musste nicht spekuliert werden. Denn der kundenfreundliche Dealer gab in seinem Versandhandel ganz genau an, was er noch alles auf Lager hatte und wie viel. Von fertigen Joints über Kokain, Amphetaminen und LSD bis zu Ecstasy  war dort alles dabei. Anfang des Jahres sprengte das SEK dann die Wohnungstür des Vaters auf, bei dem der 23-Jährige immer noch lebte. Der Vater soll jedoch nichts von den Geschäften seines Sohnes gewusst haben. Wann der Prozess gegen den Online-Drogendealer starten soll, ist noch nicht bekannt.

Bild:Flickr/ e-magine Arts

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