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Drug-Checking: Hier kann man bald legal seine Drogen testen lassen

Die Landesregierung gibt grünes Licht.

Quelle: Lifestyle discover/Shutterstock.com & Valerii__Dex/Shutterstock.com

Wer sich am Wochenende spontan einen kleinen Rausch verschaffen möchte, ist auf die Ehrlichkeit der Dealer angewiesen. Doch nicht immer verkaufen diese wirklich reine und unversehrte Ware. Wer keine Lust auf gefährliche Nebenwirkungen hat, kann seine Drogen nun tatsächlich offiziell auf ihre Reinheit testen lassen.

Egal ob Gras, Koks oder Ecstasy: Wer in der Hauptstadt feiern geht, kommt nicht selten mit illegalen Substanzen in Berührung und das nicht nur am Wochenende. Doch man kann sich nie sicher sein, was man überhaupt bekommt. Und vor allem was chemische Drogen angeht, bewegen sich die meisten Konsumenten irgendwo zwischen Vertrauen und Willkür.

Genau das soll sich jetzt ändern, zumindest in Berlin. Denn laut Noizz hat die Landesregierung dort grünes Licht gegeben für eine offizielle Drogen-Check-Stelle. „Wir haben auch für 2020/2021 Mittel im neuen Doppelhaushalt für das Projekt eingestellt, so dass das Projekt an den Start gehen kann“,  erklärte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit. Der Grund dafür ist, dass so oder so viele Partygänger Drogen konsumieren  - ob es nun legal ist oder nicht - und man es durch diese Maßnahme wenigstens sicherer gestaltet. 

Beim Drug-Checking können laut offizieller Erklärung sämtliche auf dem „Schwarzmarkt gehandelte und zum Konsum bestimmte psychoaktive Substanzen“ untersucht werden. Diese werden entweder in einem Labor oder direkt vor Ort, beispielsweise in Clubs, getestet. Der Vorteil beim sogenannten „stationären Drug-Checking“ ist die Möglichkeit, auch „analytisch anspruchsvolle Probleme“ bewältigen zu können. Dafür kann beim „Onsite-Testing“ innerhalb von weniger Minuten eine Analyse chemischer Substanzen gemacht werden. Zudem kann bei bedenklichen Ergebnissen direkt vor bestimmten Stoffen gewarnt werden.


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Während es von der Opposition Kritik hagelt, ist auch im Koalitionsvertrag von Maßnahmen zur „Verminderung der Begleitrisiken von Drogenkonsum“ die Rede. Untersucht werden Drogen demnach auf mögliche Verunreinigungen, durch Strecken, aber auch auf ihre Konzentration, um eine Überdosierung zu vermeiden. Das Projekt gibt es seit November letzten Jahres und für 2018/2019 wurden insgesamt 150.000 Euro bereitgestellt.

Wann genau es losgeht, steht derzeit noch nicht fest. Auch in der Schweiz gibt es ähnliche Anlaufstellen. So können Konsumenten etwa in Zürich beim Drogeninformationszentrum (DIZ) Rauschmittel zur Analyse abgeben. Ergebnisse können später erfragt werden und es werden auch Warnungen im Internet veröffentlicht.

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