Themen: Drogen, Ecstasy, Krass
Ecstasy in Lebkuchen?
So berauschend ist Weihnachtsgebäck.

Lebkuchen gehört ebenso zur Weihnachtszeit, wie der Glühwein oder Adventskranz. Allein im Jahr 2012 wurden auf Märkten und im Handel Lebkuchenwaren im Wert von mehr als 282 Millionen Euro verkauft. Wer sich nach dem Verzehr von Lebkuchen aber irgendwie glücklicher fühlt, der sollte das nicht alleine auf den Zuckergehalt schieben, sondern auch auf Stoffe, die sich in Amphetaminen wiederfinden.
Hier eine Tasse Glühwein und dort noch ein leckeres Lebkuchenherz und schon ist die Winterdepression wie von Zauberhand verschwunden. Tatsächlich sind Zutaten wie Anis, Nelken, Zimt, Muskat und Kardamom dafür verantwortlich, dass man sich buchstäblich "glücklicher“ fühlt. Zusammen mit Ammoniumcarbonat, das für den Teig gebraucht wird, ergibt sich bei der Herstellung von Lebkuchen eine chemische Verbindung, die in Amphetaminen wie Ecstasy vorkommt.
Doch erlebt man durch ein Stück Lebkuchen tatsächlich einen Weihnachtstrip der besonderen Art? Zum Glück wurde die Rezeptur von Lebkuchen über die Jahre derart verändert und ausgedünnt, dass ein Drogenrausch nicht möglich ist. Allerdings hat das süße Gebäck durch die Inhaltsstoffe dennoch eine berauschende Wirkung, die man durchaus als Glücksgefühl wahrnehmen kann.
Laut Udo Pollmer vom Deutschlandradio sei genau dieser Amphetamingehalt im Lebkuchen der Grund für den Erfolg des Gebäcks. Dass wir demnächst von der Polizei auf dem Weihnachtsmarkt zu einer Drogenkontrolle gebeten werden, ist jedoch recht unwahrscheinlich.
Fotos: Beautiful woman in santa hat eating a cookie & right hand holding lots of blue pills in light blue back via Shutterstock








