Eine Pianobar im Klohäuschen?

Kay Shanghai macht Ernst.

Eine Pianobar im Klohäuschen?: Kay Shanghai macht Ernst.
Wer schon mal im Ruhrpott war, weiß, dass Kay Shanghai etwas vom Partymachen versteht. Sein Club, das Hotel Shanghai, ist jede Woche proppenvoll. Jetzt plant der 29-Jährige ein neues Projekt: Eine Pianobar in einem ehemaligen Klohäuschen.
An der Bachstraße in Mülheim steht ein kleines Häuschen, das die Phantasie eines großen Clubbesitzers ganz schön anregt. Kay Shanghai sieht in dem Gebäude nämlich viel mehr als nur eine Abstellkammer oder einen Pausenraum. Als solchen nutzen die Mitarbeiter der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft das Gebäude nämlich zurzeit. „Ich kann mir das hier richtig gut vorstellen“, äußert sich Shanghai gegenüber der WAZ. „Die Stelle ist zu attraktiv, um sie weiter so verwaisen zu lassen.“

Die Männer in Orange halten das allerdings für keine gute Idee. „Feucht“ seien die Räume, sagt einer der Arbeiter. „Da kannste im Winter wie im Sommer heizen.“
Clubbetreiber Kay Shanghai hat sich aber anscheinend schon Gedanken darüber gemacht und sagt: „Ich würde mein ganzes Herz und auch Geld da reinstecken“, da der die Pianobar in seinen Augen ein „Beitrag zur Stadtverschönerung“ sei. Er meint es also ernst.

Die Stadt Mülheim hat sich zu den Plänen auch bereits geäußert. „Grundsätzlich muss man alle Ideen, die Mülheim nach vorne bringen, erst einmal positiv bewerten“, sagt Stadtsprecher Volker Wiebels. „Wenn man ernsthaft an uns herantritt, werden wir uns auch ernsthaft damit befassen.“

Bleibt also abzuwarten, was Kay Schanghai und die Stadt Mülheim mit den dreieinhalb Räumen des ehemaligen Klohäuschens anstellen.

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