Themen: Stadt, Toiletten, Maßnahme

Einmal auf den Rand pinkeln: 10 Euro.

Maßnahmen für zielsicheres Urinieren.

In China ist eine Geldstrafe fürs Danebenpinkeln geplant. Die Bürger spotten im Internet über diese neue Maßnahme. Aber vielleicht ist die Idee ja gar nicht so dumm.

Die Stadtverwaltung der chinesischen Metropole Shenzhen plant eine neue Verordnung. Wer auf öffentlichen Toiletten der Stadt die Schüssel verfehlt, soll künftig zur Kasse gebeten werden. Einmal Danebenpinkeln soll 100 Yuan kosten, umgerechnet etwa zwölf Euro. Das läppert sich sicherlich für den ein oder anderen. Die Bürger der Stadt gehen bereits auf die Barrikaden. In sozialen Netzwerken wird über die Maßnahme der Stadt gespottet. 


Aber wieso eigentlich? Der Gedanke ist doch gar nicht so dumm. Schließlich gehen wir alle lieber auf
saubere Toiletten, und eine öffentliche zu finden, wo der Vorgänger nicht auf den Rand gepinkelt hat, ist nun wirklich fast ein Ding der Unmöglichkeit. Außerdem ist so eine Regelung doch eine super Arbeitsbeschaffungs-Maßnahme. Schließlich muss es ja Menschen geben, die nach jedem einzelnen Toilettenbesuch kontrollieren, ob etwas daneben gegangen ist. 

Wie wäre es denn mal mit einer Einführung der Pinkel-Kontrolle in deutschen Clubs? Also die Toiletten wären damit um einiges sauberer. Dann sollte man aber gleich noch jemanden einstellen, der kontrolliert, ob man sich nach dem Toilettenbesuch die Hände wäscht. Ha! Wir lösen das Problem der Arbeitslosigkeit und die Staatskasse wird auch gefüllt. Ist doch toll.


Bild 1: flickr.com / AlexandreHervaud
Bild 2: flickr.com / Tom Coppen

Teile diesen Beitrag:
Kommentare
Das könnte dich auch interessieren