Themen: Duisburg, Loveparade, Prozess, Verhandlung, Aufklärung
Ende der Loveparade-Ermittlungen in Sicht
Zehn Verantwortliche vermutlich bald vor Gericht.

Bei der Loveparade-Katastrophe im Jahr 2010 kamen 21 Menschen ums Leben, hunderte wurden verletzt und weitere zahlreiche Opfer und Angehörige haben wohl bis heute mit den traumatischen Folgen des Ereignisses zu kämpfen. Bislang zogen sich die Ermittlungen ins schier Unendliche und ließen die Betroffenen nur wenig zur Ruhe kommen.
Jetzt soll das rechtliche Verfahren aber bald eingestellt werden. Angeklagt werden laut „Zeit.de“ zufolge insgesamt zehn Personen. Insgesamt sollen sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg sowie vier Mitarbeiter der Veranstaltungsfirma „Lopavent“ demnächst vor Gericht stehen. Die Hauptverdächtigen, der damalige Bauleiter, sowie der Polizei-Einsatzleiter und der Leiter des Ordnungsamtes sollen Informationen des Spiegels zufolge nicht auf der Anklagebank sitzen. Eine offizielle Bestätigung der Staatsanwaltschaft steht jedoch noch aus.
Das Ende der Ermittlungen ist sicherlich auch das Ende einer langen Odyssee der Betroffenen. Eine Wiedergutmachung wird es aber bei Weitem für keinen der schrecklichen Verluste sein.
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